Veröffentlicht am 20.11.2016 11:12

„Mit Ampelschaltungen nicht zu regeln”

Blockade am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Stadt verweist darauf, dass die Ampelschaltungen noch den Verhältnissen angepasst werden. Bürger zweifeln, dass damit das Problem gelöst wird. Laut StVO entbindet ein Ampelsignal den Autofahrer indes nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Auch bei Grün darf er nur in eine Kreuzung hineinfahren, wenn er sie rechtzeitig wieder verlassen kann. (Foto: Ole Rössel)
Blockade am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Stadt verweist darauf, dass die Ampelschaltungen noch den Verhältnissen angepasst werden. Bürger zweifeln, dass damit das Problem gelöst wird. Laut StVO entbindet ein Ampelsignal den Autofahrer indes nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Auch bei Grün darf er nur in eine Kreuzung hineinfahren, wenn er sie rechtzeitig wieder verlassen kann. (Foto: Ole Rössel)
Blockade am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Stadt verweist darauf, dass die Ampelschaltungen noch den Verhältnissen angepasst werden. Bürger zweifeln, dass damit das Problem gelöst wird. Laut StVO entbindet ein Ampelsignal den Autofahrer indes nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Auch bei Grün darf er nur in eine Kreuzung hineinfahren, wenn er sie rechtzeitig wieder verlassen kann. (Foto: Ole Rössel)
Blockade am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Stadt verweist darauf, dass die Ampelschaltungen noch den Verhältnissen angepasst werden. Bürger zweifeln, dass damit das Problem gelöst wird. Laut StVO entbindet ein Ampelsignal den Autofahrer indes nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Auch bei Grün darf er nur in eine Kreuzung hineinfahren, wenn er sie rechtzeitig wieder verlassen kann. (Foto: Ole Rössel)
Blockade am Luise-Kiesselbach-Platz. Die Stadt verweist darauf, dass die Ampelschaltungen noch den Verhältnissen angepasst werden. Bürger zweifeln, dass damit das Problem gelöst wird. Laut StVO entbindet ein Ampelsignal den Autofahrer indes nicht von seiner Sorgfaltspflicht. Auch bei Grün darf er nur in eine Kreuzung hineinfahren, wenn er sie rechtzeitig wieder verlassen kann. (Foto: Ole Rössel)

In unserer vorigen Ausgabe haben wir über Anträge der Bürgerversammlung Sendling-Westpark zum Luise-Kiesselbach-Platz berichtet („Ist ein Stück Heimat 100.000 Euro wert?” im Sendlinger Anzeiger vom 16. November). Als unmittelbarer Anwohner schildert Ole Rössel seine Sicht:

„Ich kenne sowohl die Situation vor und während der Bauphase und zum jetzigen Zeitpunkt. Für mich als direkt Betroffener, da ich jeden morgen von der Waldfriedhofstr. entweder über den Luise-Kiesselbach-Platz oder auf den Ring muss, bin ich ehrlich gesagt stinksauer. Der unterirdische Tunnel ist auf jeden Fall eine Verbesserung, aber oberirdisch ist die Verkehrsführung, eine absolute Fehlplanung! Da ist auch leider nichts mehr zu verbessern durch angepasste Ampelschaltungen. Die Verkehrsführung ist schlicht und einfach zu eng geplant.

Wenn schon ein Gelenk-Linienbus alle zwei Fahrstreifen (Richtung Albert-Roßhaupter-Str.) blockiert, und das zur Rush-Hour, dazwischen noch diverse Lastwagen, Transporter, Autos mit Anhänger, mehrere Autos, oder was sonst noch auf den Straßen unterwegs ist, da kann mir keiner mehr erzählen, das wäre mit Ampelschaltungen zu regeln. Wenn an dieser Kreuzung ein Lkw, ein langer Transporter oder mehrere Autos links auf den Ring abbiegen, ist auch gleich alles blockiert.

Die Alternative, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, gibt es leider auch nicht mehr, da die Bus-Spur, mit der zumindest der gröbste Stau vermieden wurde, auch entfernt wurde. Dafür gibt es jetzt einen für keinen nutzbaren Grünstreifen zwischen pro Richtung 2 Fahrspuren. Mit Sicherheit stößt jeder Bus nun mehr CO2 aus, indem dieser im Stau steht, als diese paar Grashalme jemals aufnehmen können.

Wie so oft bei öffentlichen Maßnahmen wurde und wird hier wahrscheinlich auch weiterhin Steuergeld verschleudert und keiner zur Verantwortung genommen.”

north