Das Sozialreferat der Stadt bekommt für die kommenden drei Jahre im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „IQ – Integration durch Qualifizierung” Mittel in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro. Damit fördert es sechs Projekte, die sich für die berufliche Integration von zugewanderten Fachkräften in der Region München einsetzen. Angesprochen sind insbesondere Menschen in Gesundheitsberufen, wie Physiotherapeuten, oder in Bauberufen, wie Architekten. Ziel ist es dabei, internationale Fachkräfte auf dem Weg zur Anerkennung ihrer Qualifikationen zu unterstützen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken. Das Sozialreferat kooperiert bei diesen Projekten mit dem Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Akademie der Ingenieure.
Seit 2023 ist das Sozialreferat Träger des Regionalen Integrationsnetzwerkes für internationale Arbeitskräfte („IQ MUC”) im bundesweiten Förderprogramm „IQ – Integration durch Qualifizierung”. Nach einer erfolgreichen Förderrunde in den Jahren 2023 bis 2025 sind nun neue Fördermittel für innovative Projekte erfolgreich beantragt worden.
Im Sozialreferat sind zudem weitere Projekte im Netzwerk „IQ MUC“ angesiedelt. Hier unterstützt die Qualifizierungsbegleitung – unabhängig vom Beruf – Menschen mit ausländischen beruflichen Qualifikationen, die einen Bedarf an Qualifizierung haben. Das Projekt „Talents4Munich“ bietet für internationale Akademiker informelles Wissen zum Zielberuf, Mentoring und Coaching bis zur Aufnahme einer adäquaten Beschäftigung.
„IQ MUC“ wird koordiniert von der Servicestelle zur Erschließung ausländischer Qualifikationen im Sozialreferat und ergänzt die städtisch finanzierten Angebote, wie die Fachberatung zur Anerkennung ausländischer beruflicher Qualifikationen und die Fachkräfteeinwanderungsberatung. „IQ MUC“ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäischen Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verwaltet. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit. Nähere Informationen zu „IQ MUC“ und den Projekten sind auf der Webseite www.muenchen.de/iq zu finden.