Zu viele und zu schnelle Autos - das beschreibt die Situation in der Meistersingerstraße kurz und knapp. Anlieger empfinden die Straße als zunehmend belastend und gefährlich, vor allem für Kinder. Eine Anwohnerin, die selbst dreifache Mutter ist, hat nun vor kurzem eine Online-Petition gestartet. Das Ziel: den Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Sicherheit und die Lebensqualität rund um die Meistersingerstraße erhöhen.
Die Meistersingerstraße zweigt nach Osten von der Cosimastraße ab. Sie ist eine wichtige Erschließungsstraße für die Wohngebiete Cosimapark und Fideliopark, wird jedoch zunehmend von Auswärtigen als Schleichweg und zur Umfahrung von Hauptverkehrsstraßen genutzt. „Dies führt zu einer Verkehrsbelastung, die nicht mehr mit dem Charakter eines Wohngebiets vereinbar ist”, monieren die Initiatoren der Petition. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 würde in der engen Straße häufig nicht eingehalten, bei Gegenverkehr würden die Autos wiederholt auf den Gehweg ausweichen. So stellt die Meistersingerstraße vor allem für die jüngsten und schwächsten Verkehrsteilnehmer - Kinder auf ihrem Schulweg - eine Gefahr dar.
Die Initiatoren der Petition fordern nun von der Stadt München und dem Bezirksausschuss Bogenhausen (BA 13), zu prüfen, ob der Durchgangsverkehr durch bestimmte Maßnahmen reduzieren werden könnte. Als Beispiele werden Poller oder eine Erweiterung der Begrünung am Tannhäuserplatz genannt. Die Anwohner erhoffen sich, weitere Mitstreiter zu gewinnen und den Dialog mit der Stadtverwaltung zu fördern. Die Online-Petition ist unter https://c.org/BGhTFndByc abrufbar.