Veröffentlicht am 15.03.2026 19:47

Starke Unterstützung

In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 Prozent oder 64 000 Ärztinnenund Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit.

121.000 Ärzte sind zugewandert.

Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 Prozent oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 Prozent (2014: 9 Prozent). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 Prozent) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 Prozent.

Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 Prozent) der Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 Prozent waren weniger als zehn Jahre hier.

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