Veröffentlicht am 20.01.2026 14:53

Neujahrskonzert setzt ein Zeichen für den Frieden

Die Musiker vom Friedensquartett, Artur Medvedev, Gisela Bouton, Florian Sonnleitner und Edgar Gredler (v.l.n.r.), begeisterten das Publikum mit Leidenschaft und Können. (Foto: Gemeinde Neufahrn)
Die Musiker vom Friedensquartett, Artur Medvedev, Gisela Bouton, Florian Sonnleitner und Edgar Gredler (v.l.n.r.), begeisterten das Publikum mit Leidenschaft und Können. (Foto: Gemeinde Neufahrn)
Die Musiker vom Friedensquartett, Artur Medvedev, Gisela Bouton, Florian Sonnleitner und Edgar Gredler (v.l.n.r.), begeisterten das Publikum mit Leidenschaft und Können. (Foto: Gemeinde Neufahrn)
Die Musiker vom Friedensquartett, Artur Medvedev, Gisela Bouton, Florian Sonnleitner und Edgar Gredler (v.l.n.r.), begeisterten das Publikum mit Leidenschaft und Können. (Foto: Gemeinde Neufahrn)
Die Musiker vom Friedensquartett, Artur Medvedev, Gisela Bouton, Florian Sonnleitner und Edgar Gredler (v.l.n.r.), begeisterten das Publikum mit Leidenschaft und Können. (Foto: Gemeinde Neufahrn)

Mit einem eindrucksvollen Konzert auf hohem musikalischem Niveau ist die Gemeinde letzte Woche stimmungsvoll ins neue Jahr gestartet. Der Erste Bürgermeister, Franz Heilmeier, hatte zum traditionellen Neujahrskonzert in die gut besuchten Aula des Oskar-Maria-Graf-Gymnasiums eingeladen. Dort bot sich dem Publikum ein ebenso festlicher wie berührender Abend.

Im Mittelpunkt stand das Friedensquartett, bestehend aus renommierten Musikern namhafter Münchner Orchester. Mit großer Präzision, feiner Klangkultur und spürbarer Leidenschaft eröffneten sie das Konzert mit Joseph Haydns Streichquartett in C-Dur op. 33 Nr. 3, dem „Vogel-Quartett”. Die vier Sätze, vom lebendigen Allegro moderato bis zum schwungvollen Finale, begeisterten durch ihre Leichtigkeit und Ausdruckskraft.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Pianisten und international anerkannten Komponisten Vladimir Genin. Beim Solo aus dem 1. Satz von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 12 überzeugte er mit seinem virtuosen Spiel und feinem Gespür für die klassisch-elegante Klangsprache Mozarts.

Bandbreite reicht von Klassik bis Pop

Das Programm nach der Pause stellte die musikalische Bandbreite des Friedensquartetts eindrucksvoll unter Beweis. Mit Fritz Kreislers charmanten Miniaturen, dem festlichem „Kaiser-Walzer” von Johann Strauss oder bekannten Melodien wie „Moon River” von Henri Mancini spannten die Musikerinnen und Musiker einen Bogen von klassischer Tönen bis zu populären Klängen. Werke von Astor Piazzolla wie „Oblivion” und „Libertango” sorgten schließlich für leidenschaftliche Akzente und wurden vom Publikum mit großem Applaus bedacht.

Musik berührt und verbindet

Das Neujahrskonzert setzte nicht nur musikalische Glanzpunkte, sondern auch ein bewusstes Zeichen für Frieden und Zusammenhalt – ein Gedanke, der sich wie ein roter Faden durch den Abend zog. „Musik hat eine besondere Kraft. Sie verbindet Menschen, berührt Herzen und überwindet Grenzen”, betonte Franz Heilmeier: „Das Neujahrskonzert hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, wie wichtig kulturelle Begegnungen und gemeinsame Momente des Innehaltens sind.” Kulturreferentin Silke Rößler knüpfte an die Worte des Bürgermeisters an: „Es hat mich mit großer Freude erfüllt zu sehen, wie Musik Menschen zusammenbringt. Dieser Abend war ein gelungener Start ins neue Jahr und ein starkes Zeichen für unsere lebendige Kulturlandschaft.”

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