Veröffentlicht am 08.04.2009 00:00

Unterschleißheim · Ludwig-Gebhard-Ausstellung

Manche Werke Gebhards wirken fast wie optische Täuschungen.	 (Foto: VA)
Manche Werke Gebhards wirken fast wie optische Täuschungen. (Foto: VA)
Manche Werke Gebhards wirken fast wie optische Täuschungen. (Foto: VA)
Manche Werke Gebhards wirken fast wie optische Täuschungen. (Foto: VA)
Manche Werke Gebhards wirken fast wie optische Täuschungen. (Foto: VA)

»Geometrisch exakt, handwerklich akribisch und kraftvoll strahlend in der Farbigkeit« konstruierte der Münchner Künstler Ludwig Gebhard (1933-2007) in über 30 Schaffensjahren Zeichnungen, Gemälde und Li­nolschnitte, mit denen er zu den international führenden Druckgrafikern der zeitgenössischen Kunst zählt. Unzählige Ausstellungen im In- und Ausland – von Rom über London und Teheran bis New York, sowie Kunstpreise internationaler Ausstellungen dokumentieren seine hochgeschätzte Kunst.

Seine Linolschnitte sind technische Meisterwerke nach dem Prinzip des »verlorenen Druckträgers« von einer einzigen Platte, aus der er im Fortgang der einzelnen Zwischenzustände jeweils Linien und Flächen herausschneidet. Ludwig Gebhard gelangt durch seine präzisen Handhabungen im Über­einanderdruck von bis zu elf Farbschichten zu Ergebnissen von brillanter Präzision.

Weltweit genießt seine technische Perfektion breite Anerkennung, was auch die Präsenz seiner Grafiken in bedeutenden Museen wie der Albertina Wien, dem Baseler Kupferstichkabinett, der Staatlichen Graphischen Sammlung München oder dem Museum de Arte Moderna in Rio de Janeiro zeigt. Das Bürgerhaus Unterschleißheim zeigt noch bis Dienstag, 21. April, täglich von 8 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt Werke von Gebhard.

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