Veröffentlicht am 18.01.2012 00:00

Oberschleißheim · Qualifizierte Umweltbildungsreferentin

Ministerialrat Dr. Rudolf Kibler vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit überreichte im November 2011 den 26 Absolventen der Weiterbildung Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung die Abschlusszertifikate.

Unter den Absolventen war auch Sandra Märkl vom Heideflächenverein Münchener Norden e.V. Sie hat sich in Eigeninitiative in der 18-monatigen berufsbegleitenden Qualifizierung zur Umweltpädagogin weitergebildet.

Mit dem Zertifikat weisen die erfolgreichen AbsolventInnen ihre Kompetenzen in Planung, Gestaltung, Projektmanagement und Evaluierung von Lernprozessen für eine nachhaltige Entwicklung nach. Sie eigneten sich ethische, psychologische und pädagogische Grundlagen und Methoden der Umweltbildung an, entwickelten Sozialmarketing-Konzepte und setzten sich mit dem bayerischen Marketing-Prozess „Umweltbildung.Bayern“ auseinander. Sie lernten, wie Bildungsprojekte professionell entwickelt und finanziert werden können und welche Methoden sich für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unterschiedlichen Milieus eignen.

Im Rahmen einer vierwöchigen Praxisphase führten die TeilnehmerInnen ein eigenes Projekt durch, das sie in einer umfangreichen Dokumentation auswerten und darstellen. Sandra Märkl führte ihr Projekt „Wer mäht in der Heide“ im Rahmen des Ferienprogramms des Heideflächenvereins durch und gestaltete einen Tag für Kinder rund um die Schafe in der Fröttmaninger Heide. Die Kinder lernten die ökologischen, ökonomischen und kulturellen Aspekte der Beweidung kennen. Sie erhielten Einblick in die Arbeit des Schäfers, lernten spielerisch die Bedeutung der Weidetiere für die Landschaftspflege kennen und beschäftigten sich mit den unterschiedlichen Produkten vom Schaf.

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