Am Dienstag, 8. September, fuhr gegen 11.35 Uhr ein 22-jähriger Tadschike mit einem Lkw auf der Chiemgaustraße in Richtung Schwanseestraße. Auf Höhe des Perlacher Wegs wollte er eine S-Bahnunterführung durchfahren. Die dort zulässige Fahrzeughöhe beträgt 3,50 Meter. Da der Lkw höher war, blieb der Fahrer mit dem Anhänger an der Unterführung hängen.
Zur Bergung des Lkw waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Der Lkw wurde abgesenkt und konnte anschließend rückwärts aus der Unterführung gefahren werden. Der 22-Jährige blieb unverletzt.
Der Lkw war beschädigt worden, blieb jedoch fahrbereit. An der Unterführung entstand nach ersten Erkenntnissen lediglich geringer Sachschaden. Eine weitere Begutachtung wurde durch die Deutsche Bahn veranlasst. Der Sachschaden beträgt insgesamt mehrere tausend Euro. Während der Bergungsmaßnahmen musste die Chiemgaustraße in westlicher Fahrtrichtung zeitweise gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstau. Aufgrund seines Wohnsitzes im Ausland musste der 22-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Euro hinterlegen. Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.