Zehn Jahre nach der Inbetriebnahme des ersten C2-Zugs schickt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM), Siemens und der Regierung von Oberbayern nun den letzten Zug der Serie auf die Schiene. Insgesamt 85 dieser Züge wurden im Siemens-Werk in Wien produziert und werden seit 2016 in München in Betrieb genommen.
Ein Großteil der C2-Züge ersetzt die alten A-Wagen. Diese werden Ende des Jahres alle außer Betrieb gehen. Die übrigen C2-Züge werden zur Angebotsverbesserung eingesetzt. „Mit der heutigen Inbetriebnahme des letzten der 85 C2-Züge, die in den vergangenen 10 Jahren zugelassen werden konnten, ist der ÖPNV im U-Bahnbereich einen großen Schritt vorangekommen”, sagt Konrad Schober, Regierungspräsident von Oberbayern: „Die modernen Fahrzeuge machen die Fahrt mit der U-Bahn noch komfortabler, sicherer und auch weniger störanfällig und steigern damit insgesamt die Attraktivität des Verkehrsmittels. Ich wünsche den Fahrgästen und den SWM allzeit gute Fahrt in den neuen Zügen!“
MVG-Chef Ingo Wortmann erklärt: „Die Inbetriebnahme des letzten C2 ist der letzte Meilenstein eines umfangreichen Projekts. Mit den neuen U-Bahnzügen haben wir zur Modernisierung unserer Flotte von aktuell rund 120 Zügen alte A-Wagen ersetzt und Angebotserweiterungen umgesetzt. In der Anfangszeit hatten wir insbesondere bei der Zulassung und den Inbetriebnahmen einige Herausforderungen zu bewältigen. Im weiteren Verlauf haben sich die Prozesse aber positiv entwickelt. Die SWM, Siemens und die Technische Aufsichtsbehörde bei der Regierung von Oberbayern haben jeweils ihren Teil dazu beigetragen und an einem Strang gezogen. Für den guten Austausch und die Unterstützung möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken.“