Das Kallmann-Museum Ismaning (Schloßstraße 3b) eröffnet am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr die Ausstellung zum Kallmann-Preis der Kreissparkasse 2025.
„Wir freuen uns sehr, die mongolische Künstlerin Javkhlan Ariunbold als Preisträgerin mit einer Einzelausstellung zu präsentieren”, sagt Museumsleiter Rasmus Kleine. Die 1990 in Ulaanbaatar geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Köln. Die beiden Künstlerinnen und Künstler der Shortlist, Kallirroi Ioannidou und Jonas Brinker, werden ebenfalls mit Einzelpräsentationen vorgestellt. Daneben werden Arbeiten von Hans Jürgen Kallmann, dem Namensgeber des Preises und Museums, gezeigt.
Für das im Ismaninger Schlosspark gelegene Kallmann-Museum schafft Ariunbold unter dem Ausstellungstitel „Manggus” eine über mehrere Räume angelegte Installation aus Gemälden, Videos und raumgreifenden, farbigen Wandzeichnungen. In den Kunstwerken bezieht sie sich auf Mythen und Sagen ihrer Heimat Mongolei, in denen Naturgottheiten und heilige Wesen eine zentrale Rolle spielen.
Der Kallmann-Preis der Kreissparkasse richtet sich an in Deutschland lebende bildende Künstlerinnen und Künstler. Ausgezeichnet werden damit besondere zeitgenössische künstlerische Leistungen in den Themen, die Schwerpunkte im Schaffen von Hans Jürgen Kallmann (1908-1991), dem Gründer des Kallmann-Museums, waren: Porträt, Tier und Landschaft.
Die Ausstellung „Manggus” kann vom 1. März bis 14. Juni im Kallmann-Museum besichtigt werden. Neben einem Gespräch mit der Künstlerin Javkhlan Ariunbold am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr gibt es mehrere öffentliche Führungen sowie im Begleitprogramm drei Konzerte. Alle Termine finden sich im Internet unter kallmann-museum.de/veranstaltungen.