Veröffentlicht am 10.09.2026 16:48

Jahreskalender regt zu neuer Sichtweise an

Das Spiel mit Blautönen verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter. (Foto: Klaus Bichlmayer)
Das Spiel mit Blautönen verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter. (Foto: Klaus Bichlmayer)
Das Spiel mit Blautönen verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter. (Foto: Klaus Bichlmayer)
Das Spiel mit Blautönen verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter. (Foto: Klaus Bichlmayer)
Das Spiel mit Blautönen verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter. (Foto: Klaus Bichlmayer)

Seit 2009 gibt der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing einen Jahreskalender heraus. Für 2027 ist der Titel „Cyanotypien“. Damit rückt der Aubing-Kalender ein ungewöhnliches Stilmittel in den Mittelpunkt, mit dem alle Fotos der einzelnen Kalenderblätter gestaltet wurden. Sie sind weder klassisch farbig noch reduziert in Schwarz-Weiß, sondern leben von einem starken Blau-Weiß-Kontrast, der durch eine alte Edeldrucktechnik entsteht: Die Cyanotypie, mit der John Herschel erstmals im Jahr 1842 Bilder erzeugte.

Geheimnisvoller Charakter

Die Cyanotypie wurde bereits 1843 von der britischen Botanikerin Anna Atkins in einem Buch zur Pflanzendokumentation eingesetzt. Sie beruht auf der Umwandlung eines Eisensalzgemisches durch ultraviolettes Licht in eine stabile blaue Verbindung. Das Spiel mit Blautönen in unterschiedlichen Intensitäten verleiht den Motiven des Kalenders 2027 einen geheimnisvollen Charakter und stellt durch die Verfremdung gewohnte Sichtweisen infrage. Die Bilder selbst sind Unikate und wurden für den Kalender digital reproduziert. Der Kalender 2027 will dazu beitragen, den Stadtbezirk neu sehen zu lernen. Verantwortlich für die Fotos und die Technik ist Klaus Bichlmayer.

Reinerlös für den Förderverein

Die Auflage ist auf 150 Exemplare limitiert. Verkauft wird er in folgenden Stellen zum Preis von 9 Euro: Genossenschaftsbank München (Bergsonstraße), St. Quirin-Apotheke (Altostraße), Alto-Apotheke (Altostraße), Ubo-Apotheke (Limesstraße), Stadtbibliothek im Paul-Ottmann-Zentrum am Westkreuz. Bei Bedarf kann der Kalender auch direkt beim Förderverein (aubing1000@web.de) bezogen werden.
Der Reinerlös kommt den Aktivitäten des Fördervereins 1000 Jahre Urkunde Aubing zugute.

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