Veröffentlicht am 11.06.2026 11:50

IHK ehrt AusbildungsScout Melen Zengin

IHK-Ausbildungskoordinatorin Marina Hirschberger (l.) und Florian Kaiser, IHK-Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung, überreichten eine Urkunde an Melek Zengin für ihren Einsatz als AusbildungsScout.  (Foto: Matthias Balk/IHK)
IHK-Ausbildungskoordinatorin Marina Hirschberger (l.) und Florian Kaiser, IHK-Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung, überreichten eine Urkunde an Melek Zengin für ihren Einsatz als AusbildungsScout. (Foto: Matthias Balk/IHK)
IHK-Ausbildungskoordinatorin Marina Hirschberger (l.) und Florian Kaiser, IHK-Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung, überreichten eine Urkunde an Melek Zengin für ihren Einsatz als AusbildungsScout. (Foto: Matthias Balk/IHK)
IHK-Ausbildungskoordinatorin Marina Hirschberger (l.) und Florian Kaiser, IHK-Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung, überreichten eine Urkunde an Melek Zengin für ihren Einsatz als AusbildungsScout. (Foto: Matthias Balk/IHK)
IHK-Ausbildungskoordinatorin Marina Hirschberger (l.) und Florian Kaiser, IHK-Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung, überreichten eine Urkunde an Melek Zengin für ihren Einsatz als AusbildungsScout. (Foto: Matthias Balk/IHK)

Auf dem jüngsten Netzwerktreffen der oberbayerischen IHK-AusbildungsScouts am Starnberger See hat die IHK München die Auszubildende Melek Zengin vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. für ihren Einsatz als IHK-AusbildungsScout geehrt. Als Botschafterin für die Berufsausbildung ist sie an Schulen in der Region im Einsatz gewesen. Dort hat sie ihren erlernten Beruf der Kauffrau für Büromanagement vorgestellt. An der Ehrung auf der MS Seeshaupt nahmen über 100 Azubis aus ganz Oberbayern teil.

Die Scouts

Die IHK AusbildungsScouts gibt es bereits seit über zehn Jahren. Sie sind Azubis aus IHK-Ausbildungsbetrieben, die an oberbayerischen Schulen Jugendliche über ihre Berufsausbildung informieren. Sie stellen in den Klassen ihre Berufe vor und sie berichten von ihrem Ausbildungsalltag in Berufsschule und Betrieb.
Die Kampagne „IHK-AusbildungsScouts” ist ein gemeinsames Projekt der bayerischen IHKs und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. In eintägigen Seminaren und Coachings bei den Schuleinsätzen bereitet die IHK interessierte Azubis auf ihre Rolle als Botschafter für die Berufsausbildung vor. Die Scouts lernen, interessant zu präsentieren, sicher vorzutragen und ihre Zuhörer aktiv einzubinden. Zudem werden Inhalte für die sozialen Medien wie zum Beispiel Posts für den Instagram-Kanal „ihkausbildungsscouts“ erstellt. Weitere Infos finden sich unter der ihk-ausbildungsscouts.de.

    Florian Kaiser, Abteilungsleiter Berufliche Ausbildung bei der IHK für München und Oberbayern, dankte den jungen Erwachsenen für ihren Einsatz als Botschafter der dualen Berufsausbildung: „Wenn es um die Berufsorientierung in den höheren Klassenstufen geht, seid Ihr inzwischen aus nahezu allen oberbayerischen Schulen nicht mehr wegzudenken. Ihr seid bei Schülerinnen und Schülern äußerst beliebt, denn sie finden nichts besser und authentischer, als sich mit Gleichaltrigen über das wichtige Zukunftsthema Berufswahl auszutauschen. Es ist großartig, wie Ihr sie mit Eurer Begeisterung für eine duale Berufsausbildung ansteckt.“

    Laut Kaiser haben die IHK AusbildungsScouts oberbayernweit in den vergangenen zwölf Monaten auf fast 60 Veranstaltungen – wie Ausbildungsmessen und Berufsinfoabenden – über 4.000 interessierte Jugendliche erreicht. Sie haben außerdem rund 570 Klassen mit etwa 14.000 Schülern besucht und den Jugendlichen vor Augen geführt, warum eine Ausbildung Spaß macht und welche ausgezeichneten Chancen und beruflichen Perspektiven sie bietet.

    Im Einsatz gegen Fachkräftemangel

    Inzwischen spüre Kaiser zufolge fast jeder Betrieb einen Mangel an Fachkräften und setze deshalb verstärkt auf die Ausbildung von eigenem Fachkräftenachwuchs. Er betonte: „Mit Eurem unermüdlichen Einsatz und der Überzeugungsarbeit, die Ihr für die duale Ausbildung leistet, seid Ihr ein Eckpfeiler der Berufsorientierung. Mit jedem Schüler, den Ihr dazu motiviert, sich für eine Ausbildung zu bewerben, helft Ihr, den Fachkräftemangel in der Wirtschaft ein Stück weit abzumildern.“
    Ein großes Lob richtete Kaiser auch an die Ausbildungsbetriebe, die das Projekt unterstützen und damit zeigen, wie smarte Berufsorientierung aussehen kann. Am Ende profitieren alle davon: Schüler, Schulen, Ausbildungsbetriebe und die Azubis selbst.

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