In Freising hat sich die „Friedensinitiative Freising“ gegründet. Ziel der Initiative ist es, ein Netzwerk von Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis aufzubauen, die sich für eine stärker friedensorientierte Politik einsetzen.
Die Gründerinnen und Gründer beobachten nach eigenen Angaben mit Sorge, dass Begriffe wie „Wehrhaftigkeit“ und „Kriegstauglichkeit“ zunehmend die öffentliche Debatte prägen, während Themen wie „Frieden“ und „Diplomatie“ in den Hintergrund treten. „Wir möchten dazu beitragen, dass das im Grundgesetz verankerte Ziel eines friedlichen Zusammenlebens wieder stärker in den Mittelpunkt politischen Handelns rückt. Dazu gehört auch die Begrenzung der zuletzt stark gestiegenen Rüstungsausgaben“, erklärt Mitgründer Werner Zacharias das Ziel der Initiative.
Geplant ist zunächst der Aufbau eines E-Mail-Verteilers, über den Interessierte Informationen erhalten sowie gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen koordiniert werden können.
Am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 13 Uhr stehen die Gründerinnen und Gründer der Friedensinitiative für ein persönliches Kennenlernen mit einem Informationsstand in der Freisinger Innenstadt zur Verfügung. Der beantragte Standort befindet sich am Roider-Jackl-Brunnen an der Bahnhofstraße.
Die Initiative ruft politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen im Landkreis dazu auf, sich zu vernetzen und den Dialog über Wege zu einer friedensorientierten Politik zu stärken.