Lange war sie weg, viel wurde unternommen und diskutiert. Sogar Fachkräfte von der Hochschule waren angerückt. Doch nun hat sich auf natürliche Weise wieder eine stabile, surfbare Welle am Eisbach ausgebildet – über längeren Zeitraum. Und Oberbürgermeister Dominik Krause hat entschieden, mit Veröffentlichung einer angepassten Allgemeinverfügung das Surfen am Eisbach unter bestimmten Voraussetzungen wieder zu erlauben. Die Entscheidung ist das Ergebnis enger Abstimmungen mit den zuständigen Referaten und Repräsentanten der Surfcommunity von der Interessensgemeinschaft Surfen in München (IGSM) und dem Surf Club München (SCM).
„Das Surfen am Eisbach ist Teil des Münchner Lebensgefühls, die Eisbachwelle ist ein Wahrzeichen der Stadt München. Ich freue mich, dass das Surfen am Eisbach jetzt endlich wieder möglich ist. Es war von Beginn an mein Ziel, die Welle so bald wie möglich zu öffnen. Jetzt hat die Natur mitgespielt, und die Welle ist wieder da. Ich bedanke mich bei den Surfern sowie unserer Stadtverwaltung für die sehr konstruktiven Gespräche der letzten Tage und wünsche allen viel Spaß auf der Welle“, sagt der Oberbürgermeister.
Es gelten weiterhin Benutzungsregeln wie die verpflichtende Verwendung einer selbstlösenden Leash (Leine, mit der das Surfbrett am Bein befestigt ist, Anm. d. Red.) und ein Surfverbot ab 22 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass unbedingt die ausgehängten Schilder, Sicherheitshinweise und Regeln zu beachten sind. Die Landeshauptstadt München appelliert daran, die Aushänge an Ort und Stelle zu lassen. Sie waren zuletzt wiederholt entfernt oder zerstört worden. Außerdem ist auch weiterhin das Einbringen illegaler Befestigungsvorrichtungen an der denkmalgeschützten Brücke und den seitlichen Uferböschungen und -mauern im Wasser verboten. Entsprechende Vorrichtungen oder Vandalismus an der Beschilderung können umgehend eine abermalige Sperrung der Welle erforderlich machen.