Die Fliegerbombe am Wintrichring soll am Sonntag entschärft werden

In Moosach muss am 23. November eine Fliegerbombe entschärft werden. Betroffen sind rund 7.000 Anwohner. (Foto: mha)
In Moosach muss am 23. November eine Fliegerbombe entschärft werden. Betroffen sind rund 7.000 Anwohner. (Foto: mha)
In Moosach muss am 23. November eine Fliegerbombe entschärft werden. Betroffen sind rund 7.000 Anwohner. (Foto: mha)
In Moosach muss am 23. November eine Fliegerbombe entschärft werden. Betroffen sind rund 7.000 Anwohner. (Foto: mha)
In Moosach muss am 23. November eine Fliegerbombe entschärft werden. Betroffen sind rund 7.000 Anwohner. (Foto: mha)

Bei Erdbewegungsarbeiten am Wintrichring ist am Mittwoch, 19. November, gegen 10 Uhr eine rund 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Blindgänger soll vor Ort entschärft werden.

Die Bombe liegt in einer Tiefe von 1,20 Metern im Erdreich und wurde vom Kampfmittelräumdienst begutachtet. Dieser konnte eine Gefahr gegenwärtig ausschließen und plant die Entschärfung am Sonntag, 23. November. Während dieser Zeit muss ein Bereich im Radius von 700 Metern evakuiert werden, wovon rund 7.000 Anwohner betroffen sein werden.

Sperrung gilt am Sonntag ab 9 Uhr

Die Sperrung wird ab 9 Uhr gelten. Betroffene Personen müssen den Bereich bis spätestens dahin selbstständig verlassen haben. Für Personen, die während der Evakuierung keine Unterkunft haben, wird am Sonntag eine Betreuungsstelle am Gymnasium Moosach (Gerastraße 6) eingerichtet.

Alle betroffenen Personen werden per Posteinwurf, über die sozialen Medien sowie auf www.feuerwehr-muenchen.de detailliert über die Maßnahmen informiert. Es wird versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Die Aufforderung, den Sperrbereich zu verlassen, stellt jedoch eine Allgemeinverfügung des Kreisverwaltungsreferats dar, weshalb dieser unbedingt Folge zu leisten ist.

Tram 20 wendet, Busse werden umgeleitet

Von den Sperrmaßnahmen werden auch die Tramlinie 20 sowie die Buslinien 51, 143, 164 und 165 betroffen sein, jedoch keine U- oder S-Bahnlinien. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) muss ab 5.30 Uhr bis zur Aufhebung der Sperrung die Tram 20 vorzeitig am Westfriedhof wenden sowie ab 6 Uhr die genannten Buslinien umleiten. Weitere Informationen gibt es auf mvg.de/evakuierung.

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