Wie bereits berichtet, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Samstag, 14. Februar, 22 Uhr, bis Sonntag, 15. Februar, 7 Uhr, unbefugt Zutritt zu den Pferdeställen der Olympia-Reitanlage. Im Inneren wurden insgesamt sechs Ponys angegangen. Dabei kam es zu mehreren Fällen von Tierquälerei.
Die Ermittlungen unter anderem hinsichtlich Verstößen nach dem Tierschutzgesetz wurden durch das Kommissariat 65 der Münchner Kriminalpolizei übernommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand konnte mittlerweile in Erfahrung gebracht werden, dass die Tiere gezielt angegangen wurden, um die Platzierungen der Starter eines auf der Olympia-Reitanlage stattfindenden Jugendturniers zu beeinflussen.
Das Turnier wurde infolge der Vorfälle abgebrochen. Nach Auskunft eines Tierarztes wurde keines der Pferde schwerer verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und dauern weiterhin an.