Unter dem Motto „Poetry for Future“ ruft der Giesinger Verein „Poesieboten” aktuell Menschen jeden Alters dazu auf, poetische Briefe an die Zukunft zu schreiben. Sie können die Briefe zum Beispiel an ihr zukünftiges Ich richten, aber auch an ihre Kinder sowie an weitere echte oder auch fiktive Personen. In den Briefen können die Schreibenden ihre Wünsche, Ängste oder Utopien festhalten, ob nun gereimt oder ungereimt. Die Klasse 9 cm der Fromund-Mittelschule in Giesing habe mit Poesiebotin Isis Marschall bereits im Rahmen eines Workshops eigene Gedichte verfasst, teilen die Poesieboten mit.
Der Höhepunkt des Projekts wird eine offene Poesie-Bühne sein, bei der die Stimmen sowohl der Jugendlichen als auch anderer Generationen gehört werden. Die Poesieboten laden hierzu für Donnerstag, 29. Oktober, um 18 Uhr ins Kulturzentrum Giesinger Bahnhof (Giesinger Bahnhofplatz 1) ein. Wer dort seine Zeilen zu dem Thema vortragen möchte, kann sich bei der Projektleiterin vorab per E-Mail an isis@poesieboten.de anmelden.
Alle Interessierten sind zum kostenlosen Zuhören eingeladen. An diesem Abend stellt die Künstlerin Katharina Schweissguth außerdem eine spacige Zeitröhre vor, mit der die poetische Post tatsächlich auf ihre Reise in die Zukunft geschickt wird.
Das Projekt ist eine Kooperation der Poesieboten mit dem Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, gefördert wird es vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Die Briefe können entweder bis Ende 2026 per Post an den Poesiebriefkasten, Stichwort „Zukunft“, Wirtstraße 17, 81539 München, geschickt oder bei der Poesie-Bühne am 29. Oktober in Papierform abgegeben werden.