Die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg Prof. Eva-Maria Kern wurde kürzlich mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt. Die Auszeichnung nahm der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) in der Münchner Residenz vor.
In seiner Ansprache hieß der Ministerpräsident die Ordensträger in „Bayerns exklusivem Club“ willkommen: „Mit dem Bayerischen Verdienstorden zeichnen wir Persönlichkeiten aus, die Bayern so stark, besonders und liebenswert machen. Den Verdienstorden kann man weder kaufen noch erben – man muss ihn sich verdienen. Der exklusive Kreis ist auf 2.000 Personen beschränkt. Gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht, brauchen wir Vorbilder und Mutmacher.“
Prof. Eva-Maria Kern wurde für ihren Einsatz „für die Verbindung von Bundeswehr und Zivilgesellschaft“ ausgezeichnet. Seit 2023 gestalte sie als Präsidentin „die Zukunft der Universität der Bundeswehr München mit wissenschaftlicher Kompetenz und strategischem Weitblick“. Ihre Expertise in sicherheitsrelevanten Fragen werde hoch geschätzt. „Eva-Maria Kern steht damit für den immer wichtigeren Austausch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Sicherheitsinstitutionen“, so die Würdigung. Wörtlich hieß es in der Laudatio: „Prof. Dr. Dr.-Ing. habil. Eva-Maria Kern aus München gestaltet die Zukunft der Universität der Bundeswehr München mit wissenschaftlicher Kompetenz und strategischem Weitblick. Bereits seit 2007 ist sie an der Universität tätig. Heute trägt sie als Präsidentin Verantwortung für eine Hochschule, deren Bedeutung in einer komplexer werdenden Sicherheitslage weiter wächst. Kraftvoll setzt sie sich für die Verbindung von Bundeswehr und Zivilgesellschaft ein; ihre Expertise in sicherheitsrelevanten Fragen wird hoch geschätzt. Eva-Maria Kern steht damit für den immer wichtigeren Austausch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Sicherheitsinstitutionen.“
Der Bayerische Verdienstorden wird seit 1957 „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ verliehen. Eine Besonderheit des Bayerischen Verdienstordens ist, dass die Zahl der lebenden Ordensträger auf 2.000 begrenzt ist.
Am 3. Juli 2026 wurden 68 Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Kultur, Wissenschaft und Politik mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Aus dem Bereich Wissenschaft erhielten neben Universitätspräsidentin Prof. Eva-Maria Kern auch Prof. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, und Dr. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, den Bayerischen Verdienstorden.