Handwerk, Kunst, Geschichten und Musik stehen bei den Atelier- und Werkstatt-Tagen am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober, auf dem Programm. Dazu laden die Freien Ateliers und Werkstätten Ehrenbürgstraße e.V. (FAUWE) unter dem Titel „Offen für Alle” ein.
Seit inzwischen 30 Jahren präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihr Schaffen auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Ehrenbürgstraße 9. Die Sanierung des Geländes ist hier derzeit in vollem Gange. Die Gäste haben an beiden Tagen die Gelegenheit, sich noch einmal in den Ateliers und Werkstätten in der alten Form umzuschauen und mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Handwerkerinnen und Handwerkern ins Gespräch zu kommen. Danach steht der Umzug auf dem Gelände für den zweiten Bauabschnitt an. „Genießen Sie unser musikalisches Angebot und werfen Sie gleichsam einen Blick auf die Zukunft des Geländes”, heißt es im Programm von FAUWE.
Neben den Ausstellungen in den Ateliers wird es in den Übungsräumen Konzerte geben sowie ein Erzähltheater. Das NS-Dokumentationszentrum bietet zwei Rundgänge über das Areal an, auch mit Infos zum Baustellenfortschritt. „Die offenen Ateliertage sind für uns die Zeit mit Ihnen zu feiern, unsere Verbundenheit mit diesem Ort zu teilen und das gewachsene kreative Potenzial zu zeigen, unsere Arbeiten aus Papier, Keramik, Metall, Holz, Stein und Malereien. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie das Gelände”, heißt es weiter.
Der Verein weist darauf hin, dass in diesem Jahr für das leibliche Wohl selbst gesorgt muss. Picknick darf gerne mitgebracht werden. Der Zugang ist nur über die Griechstraße/Ehrenbürgerstraße möglich. Auf dem Gelände gibt es keine Parkmöglichkeiten.
Die Ateliers und Werkstätten sind am 3. Oktober von 14 bis 21 Uhr geöffnet, am 4. Oktober von 11 bis 17 Uhr. Das ganze Programm sowie eine Übersicht der Ausstellenden findet sich unter www.fauwe.de.