Veröffentlicht am 11.03.2026 08:45

ASV Volleys brauchen einen neuen Trainer

Patrick Steuerwald (Foto: Bruno Haelke)
Patrick Steuerwald (Foto: Bruno Haelke)
Patrick Steuerwald (Foto: Bruno Haelke)
Patrick Steuerwald (Foto: Bruno Haelke)
Patrick Steuerwald (Foto: Bruno Haelke)

Die ASV Volleys müssen sich einen neuen Trainer für das Team in der Volleyball-Bundesliga suchen. Wie der Club mitteilte, verlässt Patrick Steuerwald nach fünf erfolgreichen Jahrenden Stadtwald und widmet sich einer neuen Herausforderung.
„Es war eine spannende Reise, die wir hier gemeinsam angetreten sind, und ich bin dem ASV sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Projekt begleiten zu dürfen”, so der ehemalige Nationalspieler in seinem Rückblick auf die vergangenen Jahre. 2021 kam der Trainer vom Nachbarn und Bundesligisten TSV Haching München und startete mit dem ASV Dachau in der 3. Liga Ost. Schon im ersten Jahr gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga und dort der direkte Durchmarsch ins Oberhaus. „Dass uns das so schnell gelingen würde, war natürlich nicht abzusehen, aber wir haben die Chance genutzt und uns inzwischen in der Bundesliga etabliert.”

Von der 3. Liga ins Oberhaus

Auch Dachaus Abteilungsleiter Denis Werner äußerst sich dankbar über die erfolgreiche Zeit mit Steuerwald an der Seitenlinie: „Als Patrick zu uns kam, spielte unsere junge Mannschaft in der 3. Liga, von dort an hat er die Entwicklung maßgeblich geprägt. Gemeinsam mit ihm und allen Verantwortlichen und Ehrenamtlichen im Verein ist es uns gelungen, den Volleyballstandort Dachau Schritt für Schritt wieder aufzubauen und zurück in die Bundesliga zu führen.”
Dort stehen nun noch zwei gemeinsame Spiele aus, in denen die ASV Volleys die letzten notwendigen Punkte sammeln wollen, um mit dem Klassenerhalt auch das vierte Bundesliga-Jahr in Folge sichern zu können.
Im Rückblick gehören die beiden Aufstiege zu den persönlichen Highlights von Steuerwald in seiner Zeit in Dachau: „Als Spieler habe ich nie einen Aufstieg feiern dürfen, deswegen waren das schon wirklich besondere Momente.” Doch es gab auch harte Zeiten auf dieser Reise. „Natürlich hatten wir mit unseren Rahmenbedingungen auch immer zu kämpfen und schwere Phasen”, so Steuerwald. So sei auch die Zeit zum Ende der vorherigen Saison 2024/2025 sehr herausfordernd gewesen. Dennoch entschied er sich für ein fünftes Jahr und bereut diesen Schritt nicht: „In dieser Saison hatten wir wieder ein super Team, eine tolle Chemie, super Menschen im Umfeld der Mannschaft. Das hat wieder richtig Spaß gemacht.”

Am 21. März ist Schluss

Und so wird Steuerwald am 21. März auch mit einem weinenden und einem lachenden Auge ein letztes Mal als Verantwortlicher des ASV aus der Georg-Scherer-Halle gehen. „Ich verabschiede mich hier absolut im Guten. Aber ich habe nun auch gefühlt, dass es Zeit ist für eine neue Herausforderung”, beschreibt der gebürtige Schwarzwälder seinen Weg zur Entscheidung, die ihm nicht leicht gefallen war.

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