Es geht um Bayerns Zukunft

Landtagswahl: Was sie zum Stimmkreis München-Schwabing wissen müssen

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Am Sonntag entscheiden die Bürger über die neue Zusammensetzung von Landtag und Bezirkstag – auch im Stimmkreis München-Schwabing.	F.: hw

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Am Sonntag entscheiden die Bürger über die neue Zusammensetzung von Landtag und Bezirkstag – auch im Stimmkreis München-Schwabing. F.: hw

Schwabing · Wer soll Bayern in den kommenden fünf Jahren regieren? Welche Parteien sollen im Bayerischen Landtag vertreten sein – und welcher Abgeordnete soll den Stimmkreis 108 München-Schwabing repräsentieren? Am Sonntag, 14. Oktober, haben die Bürger des Freistaats die Wahl.

Stimmkreis 108 und Themenseite zur Landtagswahl 2018
Parteien und Kandidaten vom Stimmkreis 108
Landtagswahl 2018 in Bayern
Themenseite zur Landtagswahl 2018 in Bayern
Stimmkreise und Kandidaten im Verteilgebiet der Wochenanzeiger München

In der Stadt München gibt es erstmals neun statt bisher acht Stimmkreise – und somit einen direkt gewählten Abgeordneten mehr. Der Grund dafür ist die gestiegene Einwohnerzahl der bayerischen Landeshauptstadt: Während hier zum Zeitpunkt der Landtagswahl 2013 noch rund 1,40 Millionen Menschen gemeldet waren, waren es zum 31. Juli 2018 fast 1,53 Millionen. Das sind über 100.000 Bürger, also quasi eine Großstadt mehr – ein Zuwachs, dem auch der Landtag als Volksvertretung Rechnung trägt. So wurde der zusätzliche Stimmkreis »München-Mitte« (109) aus der Taufe gehoben.

Die amtierenden Schwabinger Abgeordneten Dr. Ludwig Spaenle (CSU) und Isabell Zacharias (SPD) stellen sich auch diesmal wieder zur Wahl. Insgesamt 14 Direktkandidaten haben die Parteien für Schwabing aufgestellt: Neben Spaenle und Zacharias sind das Christian Hierneis (Grüne), Dr. Wolfgang Heubisch (FDP), Harald Müller (Freie Wähler), Martina Ripke (Die Linke), Matthias Helmer (AfD), Andrea Settele (Bayernpartei), Lukas Reindl (Die Partei), Peter Schippl (Partei für Gesundheitsforschung), Jürgen Hackbarth (V-Partei3), Thomas Mayer (Piraten), Dr. Stephan Lesenich (Mut-Partei) und Thomas Prudlo (ÖDP).

Bei der letzten Landtagswahl im September 2013 erhielt im Stimmkreis 108 Dr. Ludwig Spaenle von der CSU 31,6%, die SPD mit Isabell Zacharias 29,2%. Der Stimmbezirk war damals der zweite der damals acht Münchner Stimmkreise, in dem die SPD die Mehrheit der Gesamtstimmen erhielt. Die SPD kam auf 32,5%, knapp gefolgt von der CSU mit 31,7%. Die Grünen erzielten 15,8%, die FDP 7,9%. In ganz München ging die CSU mit einem Gesamtstimmenanteil von 36,7% und einem Vorsprung von 4,6 %-Punkten gegenüber der SPD als Sieger der Landtagswahl 2013 hervor. Die stärkste Gruppe waren aber die Nichtwähler mit 37,3% der Wahlberechtigten.

Damit hat gut jeder dritte Wahlberechtigte nicht gewählt. In Schwabing lag die Wahlbeteiligung bei 63,1 Prozent. Gerade bei einem prognostizierten engen Ausgang kann jede Stimme entscheidend sein. Jeder Münchner sollte daher von seinem Wahlrecht Gebrauch machen – ob nun vorab per Briefwahl oder am Wahltag in der Kabine. So kann jeder mitentscheiden, wer Bayern künftig regiert und wer Schwabing im Landtag vertritt.

Mehr über die Schwabinger Direktkandidaten lesen Sie auf Seite x. Dort stellen sich die Kandidaten, deren Parteien realistische Aussichten auf Einzug in den Landtag haben, in ihren eigenen Worten vor. Das umfasst neben den aktuell vertretenen Parteien CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FW auch die FDP, die Linke und die AfD. mil

Artikel vom 09.10.2018
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