Veröffentlicht am 31.08.2026 13:11

100 Tage im Amt: Sauerlachs Bürgermeister Michael Hohenleitner

Bürgermeister Michael Hohenleitner schaut zufrieden auf die ersten 100 Tage seiner Amtszeit. In diese Zeit fiel auch die Ernennung des St.-Anna-Festes zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern.  (Foto: hw)
Bürgermeister Michael Hohenleitner schaut zufrieden auf die ersten 100 Tage seiner Amtszeit. In diese Zeit fiel auch die Ernennung des St.-Anna-Festes zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern. (Foto: hw)
Bürgermeister Michael Hohenleitner schaut zufrieden auf die ersten 100 Tage seiner Amtszeit. In diese Zeit fiel auch die Ernennung des St.-Anna-Festes zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern. (Foto: hw)
Bürgermeister Michael Hohenleitner schaut zufrieden auf die ersten 100 Tage seiner Amtszeit. In diese Zeit fiel auch die Ernennung des St.-Anna-Festes zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern. (Foto: hw)
Bürgermeister Michael Hohenleitner schaut zufrieden auf die ersten 100 Tage seiner Amtszeit. In diese Zeit fiel auch die Ernennung des St.-Anna-Festes zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern. (Foto: hw)

„Sauerlach ist Heimat” betont der neue Bürgermeister Sauerlachs, Michael Hohenleitner. Ganz so neu ist er nicht mehr, schließlich bekleidet er bereits seit dem 1. Mai sein Amt. Seit 2020 war er für die CSU bereits im Gemeinderat tätig.

Der neue Gemeinderat, in dem neben vielen bekannten Gesichtern auch einige neue Kandidaten vertreten sind, arbeitet bereits gut zusammen, lobt der Rathauschef sein Team. Hier hat auch eine Klausurtagung ihres dazu beigetragen, damit sich alle Gemeinderäte in Ruhe und abseits der Öffentlichkeit kennenlernen konnten. Geeint werden sie alle von dem Wunsch, den Haushalt zu sanieren. Wichtig ist es deshalb die Entwicklung des Gewerbes anzukurbeln und neue Akzente zu setzen. Deshalb hat Michael Hohenleitner den Ausbau der Wirtschaft auch zur Chefsache erklärt und einen Gewerbe-Entwicklungsausschuss ins Leben gerufen. „So können wir schnellere Entscheidungen treffen und zeitnah planen und reagieren, wo es nötig ist”, fasst er dieses Thema zusammen. Aber nicht nur neues Gewerbe soll angesiedelt, sondern auch Bestehendes erhalten werden. Nur wer einen soliden Haushalt hat, kann auch Pläne umsetzen, so sein Credo.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nachverdichtung im Ort. Mit Augenmaß müsse diese umgesetzt werden, immer nur so weit, wie die Gemeinde dies auch verkraften könne, erklärt er. Das Ziel müsse immer sein, dass Sauerlach so lebens- und liebenswert bleibt, wie es ist. Dazu tragen auch die zahlreichen Vereine maßgeblich bei, die das Zusammenleben vor Ort prägen. So wären beispielsweise solche Feste wie das St.-Anna-Fest in Staucharting ohne das Zutun der Vereine undenkbar. Erst kürzlich wurde dieses traditionelle Fest zum Immateriellen Kulturerbe in Bayern vom Bayerischen Staatsminister der Finanzen und Heimat, Albert Füracker, ernannt. Eine wunderbare Würdigung für die gelebte Tradition vor Ort, urteilt das Gemeindeoberhaupt voller Stolz.

Der Blick geht aber nicht nur zurück, sondern auch nach vorne: Relativ junge Veranstaltungen wie die Argeter Dorfweihnacht hätten sich als voller Erfolg erwiesen und sollen auch in Zukunft weitergeführt werden. Relativ jung ist auch das neue Zachäus-Zentrum, das nicht nur der evangelischen Kirchengemeinde ein Zuhause bietet, sondern auch ein Ort der Begegnung und Inklusion für alle sein soll. Hier würden innovative Konzepte gelebt und Platz für Gemeinschaft geschaffen, so Michael Hohenleitner.

Wie es mit den Gymnasiumsplänen weitergeht, wird ebenfalls in dieser Legislaturperiode entschieden. Entsprechende Gespräche seien unter anderem mit Landrat Christoph Göbel geplant. Dieses Vorhaben wurde schon lange vom Gemeinderat diskutiert, scheiterte aber immer an der Standortfrage beziehungsweise an den Grundstückskäufen. „Grundsätzlich bin ich ein großer Freund dieser Idee, aber sie darf am Ende Sauerlach nicht über Gebühr belasten”, betont Michael Hohenleitner weiter. Sein Amt erfüllt ihn mit großer Freude, so Hohenleitner und es ist jeden Tag spannend und bietet neue Eindrücke und Perspektiven. Für die „Wohlfühlatmosphäre” sorgt auch das engagierte Rathaus-Team, mit dem es sich hervorragend zusammenarbeiten lassen, lobt er seine Mitarbeiter.

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