„Wer baut, glaubt an die Zukunft - sagt uns ein Sprichwort. Das ist gerade nicht selbstverständlich. Mit Ihrer Brauerei sind Sie in einem Markt tätig, der sich derzeit radikal und sehr schnell verändert. Das alles sind große Herausforderungen für die Branche und wie ich vermute, auch für die Brauerei Aying. Trotz dieses Umfeldes beweisen Sie, liebe Familie Inselkammer, Mut! Sie beweisen, dass es auch in schwierigen Zeiten Traditionsbrauereien gibt, die in die Zukunft investieren. Damit setzen Sie ein positives Zeichen für den Mittelstand”, betonte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber bei der festlichen Einweihung des neuen Lagerhauses der Brauerei Aying. Weiter erklärte die Ministerin: „Der heutige Tag und der Neubau der Lagerhalle stehen für unternehmerischen Mut, Verantwortung und Zukunftsvertrauen. Werte, die den bayerischen Mittelstand auszeichnen.”
Geladen waren aber nicht nur Vertreter aus Politik und Wirtschaft, sondern die ganze Belegschaft feierte den neuen Meilenstein der Brauerei mit. Nicht ohne geistlichen Beistand wollte indes die Familie Inselkammer die Inbetriebnahme der Lagerhalle begehen. So spendete Pfarrer Manuel Kleinhans den nötigen Segen und erinnerte daran, dass wir alle unseren Beitrag zum gemeinsamen Frieden und Gelingen in der Welt beitragen sollen.
Franz Inselkammer III., 6. Bräu von Aying, betonte in seiner Ansprache, dass er zuversichtlich in die Zukunft blicke, mit einem Blick an die Ministerin gerichtet erklärte er aber gleichzeitig: „Wenn wir eines brauchen, dann sind das keine neue Belastungen durch die Politik.” Der Gedanke ein neues Lagerhaus zu errichten beschäftige die Brauerei schon seit rund 15 Jahre, so der Bräu, aber immer seien andere Dinge dazwischen gekommen. Jetzt endlich habe man diesen Plan umgesetzt und schon nach kurzer Zeit wisse man gar nicht mehr, wie man vorher ohne die Halle zurecht kommen konnte. Sein Dank galt der Belegschaft, die viel zum Gelingen beigetragen habe, aber auch den Nachbarn, die geduldig die Strapazen, die mit einem solchen Bau in Verbindung stehen, ertragen hätten.
Viel Lob für das mutige Unternehmertum gab es auch vom Landrat Christoph Göbel, der klarstellte, dass die Qualität des Münchner Bieres vor allem aus dem Landkreis komme! Als Erfolgsgaranten für die Brauerei Aying sah er deren Beibehaltung wichtiger Traditionen bei gleichzeitigem Glauben an den Fortschritt.
Bürgermeister Peter Wagner würdigte den Bau als ein klares Bekenntnis der Brauerei zur Gemeinde Aying. Die Brauerei sei ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbilder vor Ort und habe durch den Bau ihr Ja zum Standort bekräftigt. Das Ziel der Gemeinde Aying sei klar, so Peter Wagner, man tue alles was möglich sei, um den Mittelstand vor Ort zu unterstützen. Und weil nach der getanen Arbeit feiern angesagt war, gab es für alle eine zünftige Brotzeit, begleitet von den Klängen der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn.