Am Freitag, 31. Juli, gegen 13 Uhr bemerkte eine Zeugin eine Rauchentwicklung in einem Waldstück und verständigte deshalb den Notruf. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterhaching sowie mehrere Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Westlich des Hochäckerweges stellten die Einsatzkräfte eine etwa neun Quadratmeter große Brandstelle fest, an der ein Totholzhaufen gebrannt hatte. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch den Brand wurden zudem zwei Bäume beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Ermittlungen übernahm das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei. Im Rahmen der Brandortbesichtigung ergaben sich Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandlegung. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ereigneten sich in demselben Waldstück bereits am Sonntag, 22. Juni 2025, gegen 11.30 Uhr sowie am Montag, 22. Juni 2026, gegen 17.45 Uhr zwei gleichgelagerte Brandfälle. In beiden Fällen wurden Totholzhaufen in Brand gesetzt. Personen wurden dabei nicht verletzt, jedoch entstand jeweils ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird derzeit geprüft und ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeugenaufruf:
Personen, die im Zusammenhang mit den geschilderten Brandfällen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/29100, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.