Am Mittwoch, 5. August, meldete um 10.46 Uhr ein Wohnungsbesitzer aus der Reginoltstraße der Integrierten Leitstelle, dass es in seiner Küche zu einem Feuer gekommen war. Die ersten Löschversuche seien erfolgreich gewesen, sodass es jetzt noch leicht aus den Küchenschränken rauche.
Umgehend wurde ein Löschzug zur Einsatzadresse geschickt und der Bewohner aufgefordert, im Freien auf die Feuerwehr zu warten. Kurz nach der Alarmierung flammte die Küche jedoch erneut auf. Die Einsatzkräfte konnten schon während der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmen.
Vor Ort brachte ein Trupp unter Atemschutz die Flammen schnell unter Kontrolle. Zur Entrauchung der Wohnung kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurde auch die außenliegende Dämmung der Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Sie musste auf zirka zwei Quadratmetern Fläche geöffnet werden, damit alle Glutnester abgelöscht werden konnten. Der Bewohner hatte bei seinen Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung erlitten und wurde vom den Rettungsdienst in eine Klinik transportiert.
An der Wohnung entstand durch den Brand erheblicher Sachschaden. Sie ist derzeit unbewohnbar. Zur genauen Brandursache liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.