VdK Bayern organisiert Demo gegen Sozialabbau am 17. September

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Haushaltslöcher auf Kosten der Sozialversicherten gestopft werden. Gegen diese Reformen geht der Sozialverband VdK Bayern am Donnerstag, 17. September, auf die Straße. Auftakt ist um 14 Uhr auf dem Königsplatz in München. Landesgeschäftsführer Michael Pausder wird dort die Demonstrierenden begrüßen, bevor stellvertretender Landesvorsitzender Hermann Imhof die wesentlichen VdK-Kritikpunkte an den Plänen in der Gesundheits-, Pflege- und Rentenpolitik zusammenfasst. Der anschließende Protestmarsch geht bis zum Siegestor, vorbei an der VdK-Landesgeschäftsstelle in der Schellingstraße. Aus ganz Bayern reisen VdK-Mitglieder und ehrenamtlich Engagierte zur Demonstration an. Der Verband rechnet mit mindestens 2.000 Teilnehmenden.

„Die Schieflage betrifft alle”

„Den Menschen drohen faktisch erhebliche Leistungskürzungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Rente”, ruft Hermann Imhof ruft zur Teilnahme auf. „Die soziale Ungerechtigkeit wächst, und immer mehr Menschen geraten in die Armutsgefahr. Mit den angedrohten Reformen wird der schon durch vorangegangene Kürzungen gebeutelte Sozialstaat noch weiter geschwächt. Diese Schieflage betrifft alle Bürgerinnen und Bürger. Auf der VdK-Demo am 17. September in München protestieren wir gegen diese unsozialen Reformpläne.“

Protest konstruktiv ausdrücken

Michael Pausder ergänzt den Aufruf: „Aus den Reihen unserer Mitglieder wissen wir: Die Menschen sind wütend und unsicher angesichts des anhaltenden Sozialabbaus, der sich im Herbst noch einmal verschärfen soll. Viele Mitglieder möchten ihrem Protest konstruktiv Ausdruck verleihen. Mit unserer VdK-Demo knüpfen wir an die kämpferische Tradition unseres großen Sozialverbands an. Wir setzen uns für eine menschliche und solidarische Gesellschaft ein.“

Darum geht es

Die Kernforderungen des VdK Bayern lauten:

  • Gesundheit muss bezahlbar sein.
  • Pflege muss menschenwürdig sein.
  • Armut im Erwerbsleben und im Alter muss verhindert werden.

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