Spaß am neu eröffneten Spielplatz

Abenteuer an der Ritterburg: Volkan Özdemir (Bauverwaltung) und Christian Geier (Betriebshof) testen schon mal den Spaßfaktor. (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Abenteuer an der Ritterburg: Volkan Özdemir (Bauverwaltung) und Christian Geier (Betriebshof) testen schon mal den Spaßfaktor. (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Abenteuer an der Ritterburg: Volkan Özdemir (Bauverwaltung) und Christian Geier (Betriebshof) testen schon mal den Spaßfaktor. (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Abenteuer an der Ritterburg: Volkan Özdemir (Bauverwaltung) und Christian Geier (Betriebshof) testen schon mal den Spaßfaktor. (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Abenteuer an der Ritterburg: Volkan Özdemir (Bauverwaltung) und Christian Geier (Betriebshof) testen schon mal den Spaßfaktor. (Foto: Gemeinde Gräfelfing)

Eine Ritterburg erkunden, mit der Seilbahn von einem Turm zum anderen gleiten, sich an der Kletterwand austoben oder über die Rutsche schnell hinab sausen: Auf dem komplett erneuerten Spielplatz in der Turmairstraße (Heitmeiersiedlung) haben Kinder aller Altersstufen jede Menge Spielmöglichkeiten.
Während die kleinsten Besucher das Spielhäuschen mit Mini-Rutsche, den fest installierten Sand-Bagger und das „Wipp-Tier” testen, steht für die etwas größeren Kinder ein echtes Highlight bereit: Die „Ritterburg” ist ein großes, spektakuläres Klettergerät, das es in sich hat. Verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Seilbahn mit geflochtenem Korb, eine große Rutsche und eine Kletterwand schulen Phantasie und motorische Fähigkeiten.

„Alte Geräte nicht mehr sicher”

„Die alten Spielgeräte aus Holz, die zum Teil schon 15 Jahre hier standen, waren von einem Pilz befallen und nicht mehr sicher”, berichtet Christian Geier, Leiter des Betriebshofs Gräfelfing. Er hatte sich maßgeblich um die Neukonzeption des Spielplatzes gekümmert, hatte zeitgemäße Spielgeräte recherchiert und verglichen. „Wir haben auch Geräte aus Edelstahl oder Kunststoff in Erwägung gezogen. Aber Holz ist eben doch ein sehr schönes, natürliches Material und darum haben wir uns schlussendlich doch wieder dafür entschieden.”
Die Geräte sind alle vom TÜV überprüft, vor allem der Fallschutz. Auch die Sicherheitsbeauftragte der Gemeinde unterzog jedes einzelne Gerät noch einmal einer intensiven Überprüfung. „Frau Breuer macht auch die Jahresinspektionen auf unseren Spielplätzen”, so Christian Geier. „Jedes Fundament, jeder Fallschutz wird einzeln angeschaut, so dass alles den aktuellen technischen Standards entspricht.”

Neuer Rollrasen auf ganzem Gelände

Auch Volkan Özdemir (Abteilung Bauverwaltung, Tiefbau) war in die Spielplatz-Erneuerung involviert. „Wir haben eine ganz neue Einfassung gebaut, eine Tischtennisplatte montiert auf Wunsch der Anwohner, die Bänke erneuert und sogar eine ganz neue Sitzgruppe gestaltet, die schön unter einem großen Baum installiert wurde – mit Tischen und Bänken, an denen die Begleitpersonen sich gut aufhalten können.” Bei der Tischtennisplatte gibt es eine so genannte Jugendsitzbank, die an das Sitzen auf der Lehne einer Bank erinnert – wie Jugendliche es gerne machen. Eine Slackline ist ein weiteres Highlight, um Geschicklichkeit und Sportlichkeit zu trainieren. Auf dem ganzen Gelände wurde neuer Rollrasen ausgebracht sowie Pflaster- und Erdarbeiten durchgeführt.

Das Ergebnis des neuen Spielplatzes kann sich sehen lassen, da für jede Altersgruppe ein separater Bereich geschaffen wurde. Für die Bewohner der Heitmeiersiedlung wurde auf Wunsch außerdem eine stabile und wetterfeste Hütte installiert, damit sie für ihr jährliches Fest die Biertische und das Equipment einlagern können.

„Ein Gewinn für beide Seiten”

„Die Bänke für den Spielplatz hat uns wieder das Monsignore-Bleyer-Haus gebaut”, so Christian Geier. „Dies ist ein langfristiges inklusives Projekt zwischen der Gemeinde Gräfelfing und der Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Pasing.” Die so genannte „Gräfelfing-Bank” hatte Christian Geier entworfen, umgesetzt wird sie in der Werkstätte. Alle paar Monate werden wieder einige Bänke fertig, die dann im Gemeindegebiet die alten, schadhaften Sitzbänke ersetzen. „Diese Kooperation läuft sehr gut”, berichtet Geier. „Wir haben schon viele Bänke in Gräfelfing getauscht und es geht weiter. Das Projekt ist ein Gewinn für beide Seiten.”

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