Am Donnerstag, 27. August, führte das Polizeipräsidium München am Isarradweg eine Schwerpunktaktion zur Sicherheit des Radverkehrs durch. Insgesamt waren rund 25 Polizeibeamte an den Kontrollen beteiligt.
Der asphaltierte Weg im Isarhochwasserbett wird hauptsächlich als Radweg genutzt, stellt aber auch den einzigen barrierefreien Zugang für Fußgänger zu den Isarauen dar. Dies kann zu gefährlichen Situationen führen, insbesondere wenn der Weg mit hoher Geschwindigkeit befahren wird. Ziel der Schwerpunktaktion war es daher laut Polizei, gemeinsam mit dem Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München und dessen Kampagne „Miteinander mit Herz” das Bewusstsein für ein regelkonformes und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu stärken sowie vor Ort festgestellte massive Verstöße konsequent zu verfolgen.
Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Radfahrern und E-Scooter-Fahrern. Dabei konnten mehrere Verstöße beanstandet werden. Bei den Radlern stellten die Einsatzkräfte unter anderem 18 Fälle der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons fest. Darüber hinaus deckten die Beamten mehrere Straftaten und Verkehrsverstöße auf - unter anderem Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgrund manipulierter Pedelecs sowie bei E-Skateboards Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes fiel den Beamtinnen und Beamten außerdem einen Mann auf, der unter der Brudermühlbrücke Schmierschriften anbrachte. Der 59-Jährige wurde unter anderem wegen Sachbeschädigung durch Graffiti angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort wieder entlassen.
Die Münchner Polizei führt regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu verhindern. Neben der konsequenten Ahndung von Verstößen steht dabei auch die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. Jeder Einzelne kann durch die Beachtung der Verkehrsregeln und ein vorausschauendes Verhalten dazu beitragen, gefährliche Situationen und Verkehrsunfälle zu vermeiden.