Der Waldhort und Kindergarten Outback in Hohenbrunn nimmt weiter Gestalt an: Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Gemeinde gemeinsam mit zahlreichen Gästen Ende Mai das Richtfest für das ganz besondere Bauprojekt feiern. Der neue Waldhort und Kindergarten Outback II in Hohenbrunn stammt aus der Feder von Hrycyk Architekten. Die Gemeinde Hohenbrunn schafft hier Raum für Bewegung, Kreativität in der Natur. Ein kompaktes Gebäude wird hier erstellt, aus massivem, leimfreiem Holz, geplant mit Blick auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Alle Räume liegen ebenerdig, der Wald direkt vor der Tür.
Unter den Festgästen waren Vertreterinnen und Vertreter des alten und neuen Gemeinderats, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die am Projekt beteiligt sind, Handwerker verschiedener Gewerke sowie Architekten und Planungsfirmen.
Bürgermeister Dr. Stefan Straßmair begrüßte die Gäste vom Gerüst des Neubaus aus und bedankte sich ausdrücklich beim alten und neuen Gemeinderat, die die Finanzierung dieses zukunftsweisenden Projekts ermöglicht haben. In seiner Ansprache hob er insbesondere die besondere Bauweise hervor: Der Waldhort und Kindergarten entsteht als nachhaltiger Holzbau. Überhaupt ist dieser Waldhort etwas ganz besonderes, der erste seiner Art in ganz Deutschland.
Im Anschluss verlas Zimmerer Georg Gruber neben dem geschmückten Richtbäumchen den traditionellen Richtspruch. Darin beschrieb er den neuen Bau als ein „Nest“, in dem bald die „Kindermeute rennt und tobt“ und der zu einem Ort für die Zukunft werden soll.
Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit, das Innere des Bauwerks zu besichtigen und sich bei einem gemeinsamen Mittagessen auszutauschen. Die Fertigstellung des Waldhorts und Kindergartens Outback ist bis Ende des Jahres geplant.
Der Waldhort „Outback” in Riemerling gilt als der erste Waldhort Deutschlands – ein echtes Pionierprojekt also. Das naturnahe Konzept, das bislang vor allem im Bereich der Kindergärten bekannt ist, wird hier erfolgreich auf die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern übertragen: Lernen, Spielen und Entdecken finden überwiegend im Freien statt – unabhängig von Wetter und Jahreszeit. „Wir schaffen mit diesem Neubau nicht nur dringend benötigte Betreuungsplätze, sondern investieren ganz bewusst in eine pädagogisch hochwertige, naturnahe Umgebung für unsere Kinder”, meinte der Rathauschef.