Am Donnerstag, 26. März, gegen 9 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass sich ein Bewohner in einem Mehrfamilienhaus in der Georgenstraße psychisch auffällig und störend verhalten würde. Daraufhin fuhr eine Streife der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) zu dem Haus und konnte den dort wohnenden 45-Jährigen antreffen.
Bei den ersten Gesprächen drohte der 45-Jährige damit, dass er bei einem weiteren polizeilichen Vorgehen die eingesetzten Beamten mit einer säurehaltigen Substanz angreifen würde. Daraufhin wurden zur Unterstützung weitere Einsatzkräfte der Polizei, darunter Spezialeinheiten, zu dem Wohnhaus geschickt. Auch die Feuerwehr wurde über eine mögliche problematische Einsatzsituation durch das Ausbringen einer säurehaltigen Substanz informiert und schickte ebenfalls Einsatzkräfte zu dem Mehrfamilienhaus. Für die Bereitstellung der Kräfte wurde die Georgenstraße für den Verkehr gesperrt.
Gegen 11.45 Uhr konnte der Verdächtige von der Polizei in der Wohnung überwältigt werden. Die Wohnung wurde noch durchsucht. Außer typischen Haushaltsreinigungsmitteln wurden keine problematischen Substanzen in der Wohnung entdeckt.
Der 45-Jährige wurde wegen der Bedrohung angezeigt und aufgrund seines psychisch auffälligen Verhaltens in eine psychiatrische Klinik gebracht. Bei dem Einsatz waren über 30 Polizeibeamte vor Ort. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.