Am Dienstag, 28. April, gegen 11.15 Uhr fiel einer uniformierten Streifenbesatzung der Münchner Polizei in der Franz-Fihl-Straße ein E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf. Der E-Scooter-Fahrer sollte daher einer Kontrolle unterzogen werden. Jedoch missachtete er mehrere Anhalteaufforderungen, woraufhin die Streifenbesatzung zusätzlich das Blaulicht und das Martinshorn einschaltete und weitere Aufforderungen zum Anhalten über den Außenlautsprecher durchführte.
Auch diesen Anhalteaufforderungen kam der Fahrer nicht nach - er fuhr weiter in Richtung Dachauer Straße. Kurze Zeit später touchierte der Scooter den neben ihm fahrenden Dienst-Pkw, woraufhin der Fahrer auf die Fahrbahn stürzte. In der Folge versuchte er, zu Fuß von der Unfallstelle zu flüchten. Er konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 17-Jährigen. Er wurde durch den Unfall verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Sowohl der E-Scooter als auch der Dienst-Pkw der Polizei wurden beschädigt. Der E-Scooter wurde als Beweismittel sichergestellt. Aufgrund der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h hätte der 17-Jährige zum Fahren des E-Scooters eine Fahrerlaubnis benötigt, welche er nicht hatte. Er wurde daher neben eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz und Verstößen nach der Straßenverkehrsordnung wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.