Veröffentlicht am 16.02.2026 11:53

Neuer Verein

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Herrsching Miteinander” mit Bürgermeister Christian Schiller (vorne, 2.v.r.) und Vorstandsvorsitzender Sabine Weigel-Schumacher (3.v.r.). (Foto: Andrea Jaksch)
Die Gründungsmitglieder des Vereins „Herrsching Miteinander” mit Bürgermeister Christian Schiller (vorne, 2.v.r.) und Vorstandsvorsitzender Sabine Weigel-Schumacher (3.v.r.). (Foto: Andrea Jaksch)
Die Gründungsmitglieder des Vereins „Herrsching Miteinander” mit Bürgermeister Christian Schiller (vorne, 2.v.r.) und Vorstandsvorsitzender Sabine Weigel-Schumacher (3.v.r.). (Foto: Andrea Jaksch)
Die Gründungsmitglieder des Vereins „Herrsching Miteinander” mit Bürgermeister Christian Schiller (vorne, 2.v.r.) und Vorstandsvorsitzender Sabine Weigel-Schumacher (3.v.r.). (Foto: Andrea Jaksch)
Die Gründungsmitglieder des Vereins „Herrsching Miteinander” mit Bürgermeister Christian Schiller (vorne, 2.v.r.) und Vorstandsvorsitzender Sabine Weigel-Schumacher (3.v.r.). (Foto: Andrea Jaksch)

Herrsching bekommt einen neuen Verein. Kürzlich fand die Gründungsversammlung für den „Herrsching Miteinander e.V.“ im Gemeindesaal statt.

Der Name ist Programm: Der gemeinnützige Verein verfolgt als Zweck, die gegenseitige Unterstützung der Menschen im Alltag zu fördern – schnell und unbürokratisch. Er richtet sich an Menschen jeden Alters, die entweder kurzfristige Hilfe benötigen oder selbst Unterstützung anbieten können. Initiatorin und Vorstands­vorsitzende ist Sabine Weigel-Schumacher (Lehrerin i. R.) aus Herrsching.

Bürgermeister Christian Schiller war auch anwesend und unterstützt die Idee: „Ich finde diese Initiative gut, denn sie schließt eine Lücke. Ich freue mich darauf, diesen Verein zu unterstützen.“

Im Zentrum stehen niederschwellige Hilfsmaßnahmen, die man nicht oder nicht ohne weiteres „kaufen“ kann. Beispiele sind etwa die Begleitung zum Arzt oder zum Einkaufen, kleine Arbeiten und Handreichungen im Haushalt wie Glühbirnen wechseln oder kurzfristig auf das Kind aufpassen, die Katze füttern oder einfach gemeinsam Spazierengehen. Die Unterstützungsleistungen füllen die Lücke, wo Sozialverbände oder Hilfsdienste nicht greifen oder die gewerblich nicht gedeckt werden können. Das Ziel ist die Gewährung größtmöglicher Autonomie für die Menschen, insbesondere in Notlagen oder im fortgeschrittenen Alter.
„Es ist mir ein Anliegen, Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, sie dabei zu unterstützen sich gegenseitig zu helfen und füreinander da zu sein. Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig für Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gesellschaft, das gilt heute mehr denn je. Wir wollen etwas gegen die zunehmende Vereinsamung tun”, begründete Weigel-Schumacher ihre Motivation.
Herrschinger Bürgerinnen und Bürger können gegen eine kleine Jahresgebühr Mitglied werden. Sobald der Verein beim Registergericht als gemeinnützig eingetragen ist, wird der Verein aktiv. Wer Interesse hat, kann sich jetzt schon bei Sabine Weigel-Schumacher per Mail an ms_schumacher@t-online.de melden.

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