Mit einem feierlichen Gottesdienst beging die Pfarrei St. Michael in Berg am Laim am vergangenen Sonntag ihr Patrozinium.
In dem seit geraumer Zeit bereits von einem Stützgerüst eingeschränkten Kirchenraum fand ein von Chor und Orchester festlich umrahmtes Hochamt statt, welches von Pfarrer Huber mit einer dicht gedrängten Gemeinde zelebriert wurde.
Wohl eines der letzten Feiern im Barockbau, bevor das herausragende nur mit der Wieskirche allenfalls zu vergleichende Kirchengewölbe renoviert wird. Pfarrer Huber erreicht während der Renovierungsarbeiten zudem seine Pensionsgrenze, fraglich also, ob er noch ein Patrozinium in »seiner« Kirche feiern kann. Doch für Wehmut war an diesem Tag kein Platz, da Petrus für einen strahlenden Sonntag sorgte und damit sicherstellte, dass das Patrozinium auch nach dem Gottesdienst mit der traditionellen Michaelidult einen fröhlichen Ausklang fand. Bürgerkreis mit Künstlergilde informierten über Historie und Kultur des Stadtteils, das Caritaszentrum erinnerte an die auch in Berg am Laim bestehende Not.
Ein umfangreiches Angebot bot die Pfarrbücherei an einem Büchertisch beim Bücherflohmarkt.