Im 13. Stadtbezirk entsteht ein Neubau nach dem anderen, Bogenhausen wächst und wächst, zählt mittlerweile fast 80.000 Einwohner. Damit verbunden ist die Zunahme des Verkehrs. Staus allerorten zeugen davon. Und auch die Suche der Autofahrer nach einem Parkplatz sowie andererseits die Belästigungen der Anwohner.
allmonatlich meist mehrfach konfrontiert.
Im Herbst vergangenen Jahres hatten Anlieger bei der Bürgerversammlung beantragt, in der Grimmeisenstraße eine Parkverbotszone zu errichten, in der nur noch in den Parkbuchten die Fahrzeuge abgestellt werden dürfen. Seit Anfang 2010 haben sich dort nämlich fünf Unfälle ereignet, bei denen stets geparkte Autos beschädigt wurden. »In Anbetracht der vorherrschenden örtlichen Gegebenheiten« sehen indes Kreisverwaltungsreferat (KVR) wie auch Polizei »keinen Handlungsbedarf«, lehnen das Ansinnen ab. Dieser Auffassung schlossen nun auch die Kommunalpolitiker an.
In der Oberföhringer Straße im Bereich des Gebäudes 156 plädieren die Lokalpolitiker einhellig gegenüber dem KVR für drei Kurzzeitparkplätze »auf die Dauer von sechs Monaten auf Probe«.
Im Fachgremium Verkehr hatte ein Lokalpolitiker zuvor dagegen votiert er forderte vielmehr eine »dauerhafte Einrichtung«. Der Hintergrund laut Antragstellerin: »Direkt vor der Apotheke sind in Folge Umwandlung in einen Fahrradweg keine Parkmöglichkeiten mehr gegeben«, die Kunden benötigten aber im Umkreis einen Parkplatz. Der BA schloss sich dieser Sichtweise an.
Im dritten Fall nickten die Bürgervertreter eine verkehrsrechtliche Anordnung des KVR ab: Im Kurvenbereich der Maria-Theresia- und Höchlstraße wird beim Eingang zu den Parkanlagen eine Kurzparkzone maximale Standdauer 30 Minuten eingerichtet. Nutznießer sind in erster Linie Eltern, die dort kurz anhalten, um ihren Nachwuchs in den Kindergarten, die Grundschule oder ins Gymnasium zu bringen. Effekt dieser relativ einfachen Maßnahme: Die Verkehrssituation in der Neuberghauser Straße hat sich mittlerweile »deutlich entspannt«. ikb