Am Karfreitag, 3. April, hat es am Vormittag in einer Küche eines Altenheims gebrannt. Dabei ist eine Person leicht verletzt worden.
Um 08.56 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in das Altenheim in der Gravelottestraße alarmiert. Kurz nach der Alarmierung eines Löschzugs erreichte der Notruf einer Mitarbeiterin die Integrierte Leitstelle. Diese meldete, dass es im Bereich einer Gemeinschaftsküche zu einem Brand gekommen sei. Sofort wurden weitere Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zum Objekt gesendet.
Während die Feuerwehr sich noch auf dem Weg befand, brachten Mitarbeiter des Altenheims alle gefährdeten Bewohner in sichere Bereiche. Auch die Brandfallsteuerung, also alle technischen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Abschaltung der Lüftungsanlage und die automatische Schließung der Rauchschutztüren, funktionierte reibungslos.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen ihnen bereits Flammen aus dem Küchenbereich entgegen. Mit einem Stoßtrupp wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Ein weiterer Stoßtrupp kontrollierte die darüber liegenden Bereiche. Die Feuerwehr überprüfte im Einsatzverlauf das gesamte Gebäude.
Der Rettungsdienst betreute etwa 20 Personen; dabei wurde eine Mitarbeiterin vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Dass bei dem Brand nicht mehr Verletzte zu beklagen waren, ist vor allem dem schnellen und richtigen Handeln des Pflegepersonals zu verdanken. Die Verlegung in rauchfreie Bereiche hat in diesem Fall Leben gerettet.
Der betroffene Gebäudeabschnitt ist bis auf Weiteres nicht nutzbar. Die Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre privaten Bereiche zurückkehren.