Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen ist es am Dienstag, 10. März, auf der A 96 gekommen, nachdem ein Kleintransporter auf einen Spurtrenner aufgefahren war. Der Fahrer wurde hierbei verletzt. Durch die Feuerwehr kam schweres Gerät zum Einsatz.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden zunächst zur Erstversorgung und Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des Kleintransporters leichte bis mittelschwere Verletzungen erlitten, sein Fahrzeug aber bereits verlassen hatte. Er wurde umgehend von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Aufgrund des Unfalls musste sowohl die Abfahrt Laim, als auch die rechte von zwei Fahrspuren in Richtung München gesperrt werden. Um die Verkehrssituation im Berufsverkehr nicht unnötig lange zu belasten, entschied die Polizei, die Feuerwehr um eine zügige Bergung des Transporters zu ersuchen.
Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr alarmierter daher gegen 8 Uhr den Feuerwehrkran sowie einen Rüstwagen zur Bergung des Kleintransporters. Unter Anleitung der Spezialisten für schwere technische Hilfeleistung wurde zunächst die Schräglage des Unfallfahrzeuges mit Lufthebekissen ausgeglichen. Im Anschluss hob der Kran den Kleintransporter von der Mittelleitplanke und übergab diesen dem Abschleppdienst. So konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle nach circa drei Stunden wieder verlassen und diese der Polizei übergeben. Insgesamt waren 25 Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort.
Zur Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Ein plötzliches medizinisches Problem des Fahrers als Ursache kann nicht ausgeschlossen werden. Die Autobahnpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.