Keine Geflügelpest mehr

Nach Abschluss aller erforderlichen Untersuchungen in einem Germeringer Gnadenhof konnten die nach Ausbruch der Geflügelpest im November verhängten Sperrmaßnahmen aufgehoben werden. Darauf weist das Landratsamt Fürstenfeldbruck hin.

Im Gnadenhof in Germering war das hochpathogene aviäre Influenzavirus (HPAIV; Geflügelpest) Mitte November nachgewiesen worden, ein Teilbestand des Geflügels wurde getötet und der Betrieb war seither gesperrt. Nach Durchführung der Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Betrieb war der verbleibende Vogelbestand wöchentlich klinisch durch das Veterinäramt kontrolliert worden. Bei der abschließenden virologischen Untersuchung war kein Influenza A Virus nachgewiesen worden. Aus diesem Grund konnten die Sperrmaßnahmen aufgehoben werden.

In Bayern wird das Risiko der Ausbreitung von HPAIV bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf Geflügel und gehaltene Vögel aufgrund der aktuellen Seuchenfeststellungen sowie der hochdynamischen HPAI-Situation in Deutschland und Europa weiter als hoch eingestuft. Aufgrund der angespannten HPAI-Seuchenlage ist die konsequente Einhaltung strikter Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Geflügels für alle Geflügelhaltungen wichtig.

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