Handeln, feilschen, Schnäppchen machen - und dabei noch einen Blick in sonst verschlossene Höfe, Gärten oder Garagen erhaschen. Das alles bieten die Hofflohmärkte, die in München seit Jahren etabliert und beliebt sind. Am Sonntag, 27. September, machen die Hofflohmärkte Station in Englschalking, Daglfing und Denning. Verkauft werden darf hier von 11 bis 16 Uhr.
Wie gewohnt werden die teilnehmenden Adressen mit bunten Luftballons versehen, um allen Kauflustigen den Weg zum nächsten Schnäppchenstandort weisen. Auch die übrigen Bedingungen sind bei den Hofflohmärkten seit Jahren gleich geblieben: Verkauft werden darf nur auf privatem Grund, also in Höfen, Gärten und Garagen. Öffentliche Flächen wie Gehwege dürfen davon nicht betroffen sein.
Die Hofflohmärkte gibt es inzwischen in fast allen Münchner Stadtteilen - und dazu in einigen Orten drumherum wie Dachau. Die Märkte dienen dabei nicht nur dem üblichen Kauf und Verkauf von gebrauchten Artikeln zu günstigen Preisen, sondern sind auch ein guter Weg, um ein Viertel mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Schließlich erhält man hier die seltene Gelegenheit, einen Blick in fremde Hinterhöfe und Gärten zu bekommen, quasi „hinter die Kulissen” eines Stadtteils zu schauen. Die Veranstalter beschreiben die Hofflohmärkte als ein „Mitmach-Projekt für Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und Viertelliebe”.
Der Plan für Englschalking und Daglfing ist unter www.hofflohmaerkte-muenchen.de veröffentlicht worden. Dort sind auch die weiteren Termine im Jahr 2026 zu finden. Die Flohmarktsaison geht noch bis Ende Oktober.