Am Samstag, 7. März, gegen 11.20 Uhr bemerkten Polizeibeamte vom Objektschutz am Israelischen Generalkonsulat, dass eine Person Gegenstände, welche sich als Steine herausstellten, auf das Gebäude warf. Die Person, bei der es sich um einen 24-Jährigen mit jeminitischer Staatsangehörigkeit handelte, wurde durch die Beamten vor Ort festgenommen.
Da der 24-Jährige vor dem Gebäude einen Rucksack mit unbekanntem Inhalt abgelegt hatte und durch seine Äußerungen nicht auszuschließen war, dass es sich um einen sprengstoffverdächtigen Gegenstand handelte, wurde der Bereich um den Karolinenplatz großräumig abgesperrt. Nachdem der Bereich frei von gefährdeten Personen war, untersuchten hinzugerufene Experten der Polizeiinspektion Sonderdienste in Zusammenarbeit mit der Sprengstoffgruppe des LKA den Rucksack.
Nach etwa einer Stunde konnte der Gegenstand als ungefährlich eingestuft und sämtliche Absperrmaßnahmen aufgehoben werden. Für die Dauer des Einsatzes war auch der Betrieb der dortigen Trambahn eingestellt.
Der 24-Jährige wurde unter anderem wegen Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt und wegen akuter Eigen- sowie Fremdgefährdung in einem Krankenhaus untergebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 4 (Staatsschutzdelikte) übernommen.