Veröffentlicht am 16.09.2026 08:08

Die Deutsche Lebensbrücke will einen Assistenzhund für mehrfach behinderten Jungen finanzieren

Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet.  (Foto: Deutsche Lebensbrücke)
Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet. (Foto: Deutsche Lebensbrücke)
Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet. (Foto: Deutsche Lebensbrücke)
Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet. (Foto: Deutsche Lebensbrücke)
Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet. (Foto: Deutsche Lebensbrücke)

Ein kleiner Junge und ein Hund sitzen nebeneinander. Die Hand des Jungen liegt auf dem Hundekopf. Dass er ein Hundefan ist, sieht man schon an seinem Pulli. Aber das, was Silas und den Hund verbinden soll, ist viel mehr als Sympathie. Silas braucht dringend einen Assistenzhund, der ihn durch seinen kleinen Lebensalltag begleitet. Das sagen seine Ärzte und Therapeuten, das wissen seine Eltern Miriam und Andreas, und das wünscht sich Silas mehr als alles andere. Die Deutsche Lebensbrücke will Silas und seine Familie dabei unterstützen, diesen wichtigen Begleithund zu bekommen und hofft Spenderinnen und Spender zu finden, die dem kleinen Jungen dabei helfen, sein Leben zu meistern.

Ursache: Gendefekt

Silas ist sieben Jahre alt und seit seiner Geburt behindert – zu 50%, laut Ausweis. Dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmt, haben die Eltern schnell gemerkt. Doch bis zur klinischen Gewissheit war es für die Familie ein weiter und schmerzhafter Weg, auch, weil solche Diagnosen frühestens ab dem dritten Lebensjahr gestellt werden können. Inzwischen ist klar: Silas unkontrollierte Aktivität, seine schnell abschweifende Aufmerksamkeit, seine impulsgesteuerten, oft heftigen Bewegungen, seine Schwerhörigkeit und seine Sehschwäche beruhen auf einem Gendefekt, der x-chromosomal übertragen wird, also von der Mutter auf den Sohn. Deshalb hatte Miriam davon keine Ahnung, denn die elfjährige Tochter Sophia ist nicht betroffen. Silas aber leidet an einem ganzen Paket von Auswirkungen dieses Gendefektes: frühkindlicher Autismus und ADHS sind nur ein Teil davon. „Silas kann z.B. beim Malen oder Schreiben den Stift nur kurz halten, dann versteifen sich die Finger“, erzählt Miriam. In der Förderschule, die Silas jetzt besucht, ist das kein Problem. Schulisch geht‘s ihm das gut. Aber um sich im Alltag wirklich zurechtfinden zu können, sich sozial zu integrieren und im Rahmen seiner Möglichkeiten eine altersgerechte Selbstständigkeit zu entwickeln, braucht Silas eine Hilfe auf vier Pfoten. Ein Assistenzhund kann ihm Sicherheit, emotionale Stabilität und Orientierung geben, darin sind sich Fachärzte, Sozialpädiater, pädaudiologische- und Kinderpsychiater einig. Zumal Silas Hunde über alles liebt!

Silas Rettung: ein ESA-Hund

Silas soll zunächst einen Hund mit ESA (Emotional Support Animal) Ausbildung bekommen. Doch allein diese Ausbildung kostet rund 16 Tausend Euro. Eine Summe, die die Eltern unmöglich alleine aufbringen können. Aufgrund des Betreuungsbedarfs ihres Sohnes arbeiten beide in Teilzeit, Andreas in der Gastronomie und Miriam als Reinigungskraft. Sie leben in einer Drei- Zimmer Mietwohnung, und jeder Cent, der nicht unmittelbar in die reinen Lebenshaltungskosten fließt, wird für begleitende Maßnahmen für das kranke Kind benötigt. Petra Windisch de Lates sagt: „Wir möchten der Familie bei der Finanzierung dieses ersten Ausbildungsschrittes zur Seite stehen. Bitte helfen Sie uns, Silas zu helfen. Jede Unterstützung reduziert die noch bestehende Finanzierungslücke von rund 8.000 Euro und bringt Silas seinem Ziel ein Stück näher.“ Mit einer Spende von z.B. 50 Euro können Sie Silas sehr helfen! Jeder einzelne Euro zählt!

Spendenkonto

So einfach können Sie spenden:
Spendenkonto
Deutsche Lebensbrücke
IBAN: DE11 7008 0000 0300 1003 00
Stichwort: Silas
Für eine Spendenquittung geben Sie bitte im Verwendungszweck Ihre Adresse an.

    Geben statt Reden

    Die Deutsche Lebensbrücke engagiert sich seit über 35 Jahren für arme und kranke Kinder in Deutschland und weltweit. Vorstandsvorsitzende Petra Windisch de Lates: „Unser Motto: Geben statt Reden! Denn gerade bei uns brauchen immer mehr kranke Kinder und Familien in Ausnahmesituationen schnell und dringend Hilfe.“ Die gemeinnützige Deutsche Lebensbrücke finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
    Deutsche Lebensbrücke
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