Veröffentlicht am 26.06.2026 10:24

Das 1.000. Bett erreicht die Ukraine

Anton Gutmann, Hans Neugschwendner vom BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Hans Ramsteiner, Jörg Zimmermann und Andreas Millik vom BRK-Kreisverband Dachau stoßen auf das tausendste gespendete und in die Ukraine transportierte Bett an. (Foto: BRK)
Anton Gutmann, Hans Neugschwendner vom BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Hans Ramsteiner, Jörg Zimmermann und Andreas Millik vom BRK-Kreisverband Dachau stoßen auf das tausendste gespendete und in die Ukraine transportierte Bett an. (Foto: BRK)
Anton Gutmann, Hans Neugschwendner vom BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Hans Ramsteiner, Jörg Zimmermann und Andreas Millik vom BRK-Kreisverband Dachau stoßen auf das tausendste gespendete und in die Ukraine transportierte Bett an. (Foto: BRK)
Anton Gutmann, Hans Neugschwendner vom BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Hans Ramsteiner, Jörg Zimmermann und Andreas Millik vom BRK-Kreisverband Dachau stoßen auf das tausendste gespendete und in die Ukraine transportierte Bett an. (Foto: BRK)
Anton Gutmann, Hans Neugschwendner vom BRK-Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Hans Ramsteiner, Jörg Zimmermann und Andreas Millik vom BRK-Kreisverband Dachau stoßen auf das tausendste gespendete und in die Ukraine transportierte Bett an. (Foto: BRK)

Das bayerische Hilfsprojekt „1.000 Betten für die Ukraine“ hat sein Ziel erreicht: Das 1.000. Pflegebett wurde erfolgreich in die Ukraine transportiert.Was 2019 als Projektkooperation der BRK-Kreisverbände Dachau und Neuburg-Schrobenhausen begann, ist heute ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Ehrenamt, Logistik und internationale Zusammenarbeit Menschen in einer humanitären Krise konkret unterstützen können. Ausgemusterte, jedoch voll funktionsfähige Pflegebetten aus bayerischen Einrichtungen werden nicht entsorgt, sondern für ukrainische Pflegeheime und Rehaeinrichtungen aufbereitet.

Ohne Umwege ankommen

Hans Ramsteiner vom Team der Internationalen Hilfe des BRK Dachau berichtet: „In den vergangenen Monaten stieg der Bedarf dramatisch. Viele Einrichtungen in der Ostukraine mussten aufgrund des Krieges evakuiert und in den Westen verlegt werden. Gleichzeitig wächst die Zahl der Binnenflüchtlinge, die medizinische Versorgung benötigen.“ Die Betten, die über das Ukrainische Rote Kreuz im Oblast Iwano-Frankiwsk verteilt werden, kommen dort ohne Umwege an – in Pflegeheimen, Rehazentren und Notunterkünften, die dringend Unterstützung benötigen. Der Weg zum 1000sten Bett war nur möglich, weil sich ein außergewöhnliches Netzwerk gebildet hat. Die Sozialservice-Gesellschaft des BRK stellte allein348 Betten bereit – ein entscheidender Schritt, der das Projekt massiv voranbrachte. Auch der BRK-Landesverband unterstützte das Projekt maßgeblich – organisatorisch, finanziell und mit logistischer Expertise.

Projekt nicht abgeschlossen

Bernhard Seidenath, Kreisvorsitzender des BRK Dachau, bedankt sich bei allen Helfenden und Unterstützenden: „Ohne dieses unglaubliche Engagement und ohne das Ineinandergreifen vieler Zahnräder wäre der nun erreichte große Erfolg nicht denkbar gewesen“. Für die Initiatoren ist das 1.000. Bett mehr als eine Zahl. Es ist ein Symbol für Menschlichkeit in einer Zeit, in der Krieg und Zerstörung den Alltag vieler Menschen prägen. Han sRamsteiner bringt es auf den Punkt: „Jedes Bett, das wir liefern, bedeutet konkrete Unterstützung für Menschen in Not.“
Mit dem Erreichen des 1.000. Bettes ist das Projekt jedoch nicht abgeschlossen. Die Not in der Ukraine bleibt groß – und die Dachauer Rotkreuzler sind entschlossen, weiterhin zu helfen, um in einer von Krieg und Zerstörung geprägten Zeit Hoffnung zu bringen.

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