Der Verein Kind im Schatten - Hilfe für das benachteiligte Kind e.V. gehört zu den „Einrichtungen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber viel Gutes im Hintergrund tun“, wie MdL Georg Eisenreich, Vorsitzender der Münchner CSU, sagte. Solche Vereine sind die „stillen Helden”, an die die CSU München mit ihren Kreisverbänden Süd und Mitte bei ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang jedes Jahr erinnert. Die Spenden der Gäste, die dort zusammenkommen, gibt die CSU aufgerundet an solche „stille Helden“ weiter: 2.000 Euro konnten jetzt Jürgen Lenich und Fredeke Kachel-Ettmayr (Kind im Schatten e.V.) entgegennehmen.
Der Verein Kind im Schatten wurde 1995 gegründet, um sozial benachteiligten Kindern mit Behinderung zu helfen. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die gewährten Hilfen kommen ohne Umwege direkt bei den Familien an.
Kinder mit einer Behinderung erfahren in finanziell schwach gestellten Familien eine besondere Härte, die die intensive Betreuung immer mit erheblichen Belastungen des Haushaltseinkommens einhergeht. Oft sind selbst einfache Hilfen, die die Mobilität oder die Lernförderung des Kindes verbessern, aber auch Dinge des täglichen Lebens wie Kleidung oder Spielsachen von der Familie nicht finanzierbar.
„Kind im Schatten” unterstützt hier unmittelbar. Der Verein fördert Bildungsmaßnahmen, die die Selbständigkeit und Lebenschancen der Kinder verbessern; er hilft in Notsituationen (z.B. bei der Reparatur notwendigster Dinge wie Waschmaschinen oder der Anschaffung kindgerechter Möbel; er übernimmt sonst nicht finanzierbare Therapiestunden und finanziert Hilfen wie Kinderbetreuung, Hausausgabenhilfen oder Ferienaktivitäten. „Es sind meist ganz einfach Dinge wie ein Zoobesuch oder Schulmaterial, die für viele Familien sonst nicht drin sind”, berichtete Lenich.
Georg Eisenreich würdigte die Arbeit des Vereins: „Vielen Dank, dass Sie ehrenamtlich seit vielen Jahren Familien und benachteiligte Kinder mit Entwicklungsverzögerungen unterstützen!“ Kreisvorsitzende und Stadträtin Veronika Mirlach erinnerte daran, dass es den meisten Menschen in München gut gehe – aber nicht allen: „Deswegen brauchen wir Menschen, die sich um die kümmern, denen es nicht so gut geht”, dankte sie dem Verein Kind im Schatten, „das wissen wir sehr zu schätzen!“