Bundesverdienstkreuz für Thomas Schmid

Staatsminister Markus Blume (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Thomas Schmid.  (Foto: © Axel Koenig - StMWK)
Staatsminister Markus Blume (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Thomas Schmid. (Foto: © Axel Koenig - StMWK)
Staatsminister Markus Blume (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Thomas Schmid. (Foto: © Axel Koenig - StMWK)
Staatsminister Markus Blume (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Thomas Schmid. (Foto: © Axel Koenig - StMWK)
Staatsminister Markus Blume (r.) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Thomas Schmid. (Foto: © Axel Koenig - StMWK)

Wer den Namen Thomas Schmid hört, denkt sofort an den Sängerkreis Ottobrunn, den er seit mehr als 40 Jahren als Chorleiter prägt genauso wie an den Kirchenchor von St. Peter und Paul, den er seit 1996 erfolgreich leitet.

Mit dem Bundesverdienstkreuz wurde er nun kürzlich für seine vielfältigen Verdienste von Staatsminister Markus Blume ausgezeichnet. Als musikalischer Brückenbauer und kulturelle Konstante im Münchner Süden bezeichnete ihn Markus Blume bei der verdienten Ehrung. Weiter erklärte Markus Blume, dass Thomas Schmid mit Witz, Herz und Taktgefühl Chöre zu Klangkörpern mit Charakter forme. „Ob Kirchenkonzert, Benefizabend oder internationale Auftritte - Thomas Schmid verbindet Menschen durch Musik und Menschlichkeit”, betonte Blume weiter.

Kirchenmusiker, vielfacher Chorleiter, engagierter Bürger - Thomas Schmid war die Musik immer ein Herzensanliegen, er hat darüber aber auch die Mitmenschen, denen es nicht so gut geht, nie vergessen. So veranstaltet er seit 2006 jedes Jahr ein Benefizkonzert für die Münchner Tafel - auch in Seniorenheimen ist er mit seinen Chören oft zu Gast, um den Menschen dort mit seiner Musik ein paar schöne Stunden zu bereiten.

Zu seinen zahlreichen, erfolgreichen Projekten zählt auch die Leitung des Ottobrunner Sängerkreises, dessen Vorsitz er 1983 übernahm. Der Männerchor brauchte damals dringend einen Chorleiter für ein bevorstehendes Weihnachtskonzert, erinnert sich Thomas Schmid schmunzelnd. Der studierte Kirchenmusiker betreute zu dem Zeitpunkt bereits vier Chöre, einen 5. Chor wollte er sich dauerhaft eigentlich nicht antun, wie er in einem Interview mit dem Südost-Kurier verriet. Trotzdem hielt er die Verbindung zum Sängerkreis, der sich unter seiner musikalischen Führung nach und nach umbildete und umstrukturierte. Auch wenn das Singen im Chor immer Spaß machen soll, ist es Thomas Schmid wichtig, das ernsthaft an den Liedern während der Chorproben gearbeitet wird. „Beim Auftritt soll schließlich alles sitzen“, betont der engagierte Chorleiter. Dass das der Fall ist beweist der dichte „Auftragskalender“ des Sängerkreises.

Zudem leitet er seit 1996 den Chor der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul in Trudering. Die Chorgemeinschaft St. Peter und Paul Trudering ist ein gemischter Chor mit derzeit ca. 40 aktiven Sängerinnen und Sängern. Zum Repertoire zählen die klassischen Orchestermessen von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Karl Kempter, die große „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod, Oratorienchöre aus dem „Messias“ und der „Schöpfung“ ebenso wie a-cappella-Chormusik.

„Singen macht glücklich, man kann wunderbar dabei Stress abbauen, und wenn man es kann, dann trägt man auch zum Glück von anderen Menschen bei“, erklärt Schmid die Faszination des gemeinsamen Singens. Die Musik hat ihm auch privat Glück gebracht, so hat er vor vielen Jahren die Tochter eines Chormitglieds geheiratet und ist seitdem mit seiner „Lucie” sehr glücklich.

Musik als Trostspender

Mit seiner feinfühligen Art leitet er seit 2007 zudem ein Bestattungsunternehmen in Ottobrunn, einer seiner beiden Söhne ist ebenfalls mit ins Geschäft eingestiegen. Zu diesem Beruf kam er ebenfalls durch die Musik. Bei einer Beerdigung sorgte er für die nötige, feierliche musikalische Umrahmung und wurde anschließend vom Chef des zuständigen Bestattungsunternehmen angesprochen. Dass war der Startschuss für eine zweite Karriere des engagierten Ottobrunners.

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