Seit 1. Februar ist das Alpine Museum auf der Praterinsel unter neuer Führung: Dr. Constanze Hampp übernahm die Leitung des Hauses von Friederike Kaiser, die als Geschäftsbereichsleiterin Kultur in den Ruhestand geht.
Die gebürtige Münchnerin Constanze Hampp studierte Kommunikationswissenschaft und Psychologie in München und Innsbruck. Berufliche Stationen führten sie über die Wissenschafts- und Medizinkommunikation zu ihrer großen Leidenschaft: Museen und Ausstellungen. Am Deutschen Museum in München forschte sie unter anderem zur Wirkung originaler Objekte in Museen und konzipierte selbst Ausstellungen. Zuletzt verantwortete sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe die Bereiche Ausstellungen, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.
„Ich bin selbst sehr gerne in den Bergen unterwegs. Daher sind für mich natürlich alle Themen rund um die Berge besonders reizvoll”, erzählt Hampp. „Am Beispiel Berge lassen sich zudem viele weitere Themen diskutieren, die uns als Gesellschaft bewegen – zum Beispiel wie wir verantwortungsvoll mit der Natur umgehen können, damit auch zukünftige Generationen noch ein möglichst gutes Leben haben. Oder wie wir in den aktuellen Zeiten mit Unsicherheit und Risiko umgehen – auch, aber eben nicht nur in den Bergen!”
Friederike Kaiser prägte das Alpine Museum über 25 Jahre hinweg maßgeblich. Neben zahlreichen Sonderausstellungen und Projekten zählen insbesondere der umfassende Umbau sowie die strategische Neuausrichtung des Hauses zu ihren großen Verdiensten. DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm verabschiedete Friederike Kaiser mit den Worten: „Ich sage Danke für deine Arbeit im DAV – für dein unglaubliches Engagement, dein Vertrauen und deine Freundschaft.“
Die erfolgreiche und brandaktuelle Sonderausstellung „Zukunft Alpen. Die Klimaerwärmung“ wurde verlängert und ist noch bis November zu sehen: Die mit viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Leidenschaft und Engagement kuratierte Ausstellung visualisiert und visioniert den Klimawandel in den Alpen. Sie führt in die aktuellen Problemfelder ein und regt gleichzeitig eine Diskussion darüber an, inwieweit und in welche Richtung wir die Zukunft mit und in den Alpen gestalten wollen und können.