Eine ganze Jubiläumssaison lang war die Kunstinstallation „Play” der Hingucker im Gasteig HP8. Jetzt wurde die 2,5 Tonnen schwere Kugel abgehängt, verpackt und erstmal eingelagert.
Seit Oktober lockte die überdimensionale Glitzerkugel tausende Menschen in die Halle E. Sie wurde bestaunt, fotografiert und gefeiert, unter ihr wurde getanzt und gesungen, Tischtennis gespielt und Rollschuh gefahren. Mit fünf Metern Durchmesser und bestückt mit 3.100 Spiegelflächen bildete die Installation der Münchner Künstlerin Ayzit Bostan einen Kontrast zur Architektur der ehemaligen Industriehalle. Bostan wollte ein Kunstobjekt schaffen, „das in der Halle E für eine festliche Atmosphäre sorgt, visuell einprägsam ist und ein spielerisches Aha-Erlebnis ermöglicht.“
„Dass Play so beeindruckend wirkt und sich bei Gästen wie Kunstschaffenden einer derartig großen Beliebtheit erfreut, bestätigt die Wichtigkeit von Kunst in öffentlichen Räumen,“ sagt Gasteig-Geschäftsführerin Stephanie Jenke. „Dank der Finanzierung durch die Gasteig-Kulturstiftung wurde dem Gasteig ein spektakuläres Kunstwerk ermöglicht, das zudem eine fantastische Kulisse für unzählige tolle Jubiläumsveranstaltungen bot.“
Die Kugel wird nächstes Jahr Teil einer Ausstellung der Kunsthalle München, die ab September 2027 dazu einlädt, das Phänomen Disco in all seinen Facetten zu entdecken und dabei auch der Rolle Münchens in dieser Zeit nachzuspüren.