Am Mittwoch, 18. Februar, fuhr gegen 19.50 Uhr eine 34-jährige mit Wohnsitz in München mit einem Nissan den Petuelring stadtauswärts. An der Kreuzung zur Knorrstraße wollte sie diese geradeaus überqueren, um weiter in Richtung Schleißheimer Straße zu fahren. Zeitgleich fuhr ein 42-jähriger Serbe mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem E-Scooter ordnungsgemäß auf dem Radweg die Knorrstraße stadtauswärts. An der Kreuzung zum Petuelring wollte er weiter geradeaus in Richtung Frankfurter Ring fahren.
Als der Mann nach aktuellem Kenntnisstand bei der für ihn rot geltenden Ampel in die Kreuzung einfuhr, konnte die Nissanfahrerin trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Durch die Kollision stürzte der Mann mit dem E-Scooter zu Boden. Ein unbeteiligter Passant verständigte daraufhin den Notruf des Polizeipräsidiums, woraufhin eine Streife der Polizei zur Unfallörtlichkeit beordert wurde.
Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass am E-Scooter kein Kennzeichen befestigt war. Durch erste Ermittlungen vor Ort erhärtete sich der Verdacht, dass der 42-Jährige während der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem führte er eine größere Menge Betäubungsmittel sowie Bargeld mit sich. Beides wurde als Beweismittel sichergestellt. Da der Mann bei dem Unfall verletzt worden war, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen blieb er dort stationär. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Während der Unfallaufnahme kam es für eineinhalb Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Gegen den 42-Jährigen wurden Ermittlungen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Es wird weiter ermittelt.