Gemeinsame Sache

„Super gelaufen!“ Die IGG-Organisatoren wollten einen kleinen Denkanstoß geben und freuten sich über die rund 40 Leute, die mit ihnen diskutieren wollten. V.l. Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck. (Foto: US)
„Super gelaufen!“ Die IGG-Organisatoren wollten einen kleinen Denkanstoß geben und freuten sich über die rund 40 Leute, die mit ihnen diskutieren wollten. V.l. Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck. (Foto: US)
„Super gelaufen!“ Die IGG-Organisatoren wollten einen kleinen Denkanstoß geben und freuten sich über die rund 40 Leute, die mit ihnen diskutieren wollten. V.l. Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck. (Foto: US)
„Super gelaufen!“ Die IGG-Organisatoren wollten einen kleinen Denkanstoß geben und freuten sich über die rund 40 Leute, die mit ihnen diskutieren wollten. V.l. Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck. (Foto: US)
„Super gelaufen!“ Die IGG-Organisatoren wollten einen kleinen Denkanstoß geben und freuten sich über die rund 40 Leute, die mit ihnen diskutieren wollten. V.l. Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck. (Foto: US)

„Wir sind sehr, sehr zufrieden“, meinte Mathias Pollok vom IGG-Vorstand nach der Auftaktveranstaltung zum Thema „Alt werden – gut leben“. Nicht nur, dass viel mehr Leute kamen, als die Organisatoren Agnes Duringer, Martina Schmitt, Mathias Pollok und Nikolaus von Welck vermutet hatten. „Wir haben unisono den Auftrag bekommen, da nun weiterzumachen und die Ideen umzusetzen“, freute sich Pollok.

Doppeltes Novum dabei: Die Form einer Ideenwerkstatt kam gut an, und das weitere Vorgehen soll überparteilich sein. „Das erlebe ich als unglaublich in Gräfelfing“, gestand Pollok. „Es geht eben doch um die Sache. Parteiliches muss beim Thema „Altern“ in den Hintergrund treten.“

Wie das genau zu geschehen habe, sei allerdings noch nicht klar. Die vielen Anregungen, die in den Workshops nach den Auftaktvorträgen entstanden, müssten erst einmal ausgewertet werden. „Dann überlegen wir in Ruhe, was der nächste Schritt sein muss“, sagte Pollok.

Solidarität im Alter

Die IGG wollte bewusst keine Infoveranstaltung bieten, was wer im Würmtal in Sachen Altenpflege, betreutes Wohnen oder ähnliches leistet. „Diese Gruppierungen tun alle einen hervorragenden Dienst. Da müssen wir uns nicht reinhängen und sie politisch unterstützen“, so Agnes Duringer. Es gehe vielmehr darum, sich auf den demographischen Wandel einzustellen und schon mal die Bedürfnisse der Alten und kommenden Alten auszuloten.

„Wir brauchen ein komplexes und langfristiges Konzept für Gräfelfing“, schraubte Duringer die Erwartungen hoch. Darüber müsse man ins Gespräch kommen. „Denn Eigeninitiative ist hier gefragt und keine fertig hingestellten Lösungen.“ Auf den Weg machen, mitdenken, selbst organisieren – das fordern die Initiatoren aus der IGG für das künftige Mehrgenerationskonzept.

Zumindest der Anklang am Abend der Ideenwerkstatt ließ erkennen, dass viele ähnlich denken. Die Diskussionsergebnisse gingen allerdings weit auseinander. Zum einen wollen sich die Leute im Alter so lange wie möglich selbst versorgen. Oder aber sie wollen neue Mitwohnverhältnisse, die gegenseitige Hilfe festschreiben. „Ganz vorn dran steht immer die gegenseitige Solidarität“, fasste Pollok zusammen.

„Für diese neue Form des Zusammenlebens und der Mitverantwortung probieren wir eben etwas Neues aus“, erklärte IGG-Vorstand Nikolaus von Welck die Ideenwerkstatt. „Das ist ein völlig neuer Weg der Demokratie. Wir sehen das als erster Austausch.“

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