Am Abend des 29. Juni zog ein starkes Unwetter mit extremen Regenfällen über das Würmtal.
Planegg und den Ortsteil Martinsried hat es hierbeí besonders stark getroffen. Die erste Alarmierung ging um 20.40 Uhr bei der Feuerwehr Planegg ein. Im weiteren folgten bis zum Mittag des nächsten Tages weitere Alarmierungen und Hilfeersuchen. Insgesamt sind auf das Unwetter bei der Feuerwehr Planegg 38 verschiedenen Einsatzstellen zu verzeichnen.
Im gesamten Ortsgebiet mussten überflutete Keller ausgepumpt, sowie umgestürzte Bäume von Verkehrswegen beseitigt werden.
Einen besonderen Einsatzschwerpunkt stellte der Forschungscampus Martinsried dar, auf welchem in zwei verschiedenen Objekten insgesamt mehrere tausend Quadratmeter teils bis zu 10 cm tief unter Wasser standen.
Zur Bewältigung dieser großen Fläche reichte das vorhandene Material der Feuerwehr Planegg nicht aus und externe Einsatzkräfte wurden mit Personal und Material hinzualarmiert. Es kamen die Feuerwehren aus Neuried, Pullach, Grünwald, Gräfelfing, Unterpfaffenhofen, Unterbrunn, Gauting, Buchendorf, Wangen, Germering, München Abt. Ludwigsfeld und Langwied-Lochhausen, und das THW München-Land zum Einsatz. Es galt vorrangig, sensible Laborflächen und wissenschaftliche Einrichtungen wie z.B. Mikroskope zu schützen.
Von der Feuerwehr Planegg waren zu den Spitzenzeiten 53 Einsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.