Veröffentlicht am 22.10.2026 11:52

Unterhachings Bürgerversammlung im neuen Gewand

Informierten die Bürger bei der Versammlung im Kubiz: (v.l.) Bürgermeister Korbinian Rausch, der stellvertretende Landrat Stefan Schelle und PI-Leiter Siegfried Graf.  (Foto: hw)
Informierten die Bürger bei der Versammlung im Kubiz: (v.l.) Bürgermeister Korbinian Rausch, der stellvertretende Landrat Stefan Schelle und PI-Leiter Siegfried Graf. (Foto: hw)
Informierten die Bürger bei der Versammlung im Kubiz: (v.l.) Bürgermeister Korbinian Rausch, der stellvertretende Landrat Stefan Schelle und PI-Leiter Siegfried Graf. (Foto: hw)
Informierten die Bürger bei der Versammlung im Kubiz: (v.l.) Bürgermeister Korbinian Rausch, der stellvertretende Landrat Stefan Schelle und PI-Leiter Siegfried Graf. (Foto: hw)
Informierten die Bürger bei der Versammlung im Kubiz: (v.l.) Bürgermeister Korbinian Rausch, der stellvertretende Landrat Stefan Schelle und PI-Leiter Siegfried Graf. (Foto: hw)

In neuem Gewand präsentierte sich die Bürgerversammlung in Unterhaching unter der Leitung von Bürgermeister Korbinian Rausch. So stellten die Leiter der jeweiligen Referate ihre Bereiche und die wichtigsten Meilensteine aus ihren Befugnisbereichen selber vor. Gute Nachrichten gab es aus dem Bereich Kultur - nach der Talsohle nach der Corona-Pandemie stiegen die Zahl der Besucher im Kubiz wieder, teilte Leiter Wolfgang Ziolkowski mit. Ebenfalls gut besucht seien die Angebote für Senioren im Sebiz gewesen, hier stünden die Türen für alle Senioren der Gemeinde stets offen, betonte er.

Charlotte Schmidt, Leiterin des Referats für Bürgerservice und Mobilität, versprach, dass der Online-Servicebereich der Gemeinde weiter ausgebaut werde. Im Bereich Radverkehr dürfe man sich über die Verleihung des Zertifikats „Fahrradfreundliche Kommune” im Dezember freuen, Lorbeeren, auf denen man sich nicht ausruhen sondern sie als Ansporn nehmen wolle, diesen Bereich weiter auszubauen. Im Bereich des Friedhofs seien zudem weitere Urnenfelder in Arbeit.

Geduld bei Bauprojekten ist gefragt

Anke Konrad, zuständig für das Referat 2, Zentrale Dienste, hatte erfreuliche Nachrichten im Gepäck. Die Einnahmen für die Gemeinde fielen besser aus als erwartet, so dass man nach Abzug aller Kosten etwas auf die Hohe Kante legen könne. Dieses Geld sei dringend nötig, da viele Investitionen geplant seien.
Stefan Lauszat, zuständig für den Bereich Ortsentwicklung berichtete über die Bauprojekte der Gemeinde. Der Wasserspielplatz im Landschaftspark solle gegen Ende des Jahres fertig saniert sein, hier seien Kosten von rund 93.000 Euro angefallen. Wie Stefan Lauszat betonte, kämpfe die Gemeinde bei allen Bauvorhaben ebenso wie jeder normale Bürger auch mit allerlei Bürokratie-Monstern, die nicht selten zu Verzögerungen führten. Saniert werde derzeit auch das Dach der Leichenhalle auf dem Friedhof, das in die Jahre gekommen ist. Hierfür fallen Kosten in Höhe von rund 350.000 Euro an. Der Baubetriebshof soll gegen Ende des Jahres fertig gestellt werden. Dieser Bau sei bei laufendem Betrieb einer wahre Meisterleistung aller Beteiligten, lobt Lauszat sein Team. Die Kosten betragen hier rund 10 Millionen Euro. Ein Projekt, das noch mehr Zeit in Anspruch nehmen werde ist die Sanierung des Hachinger Bachs, die immer abschnittsweise erfolge. Sein Dank galt hier der guten Zusammenarbeit mit den Anwohnern. Rund 2,3 Millionen Euro seien hierfür veranschlagt, Förderungen in Höhe von rund 700.000 Euro seien hier zu erwarten.

Kinderbetreuung in trockenen Tüchern

Martina Wende stellte die Arbeit ihres Referats, Betreuung und Bildung vor. Die Erweiterung des Lise-Meitner-Gymnasiums laufe im Zeitrahmen und auch der Kostenrahmen in Höhe von 19,9 Millionen Euro werde wohl eingehalten werden können. Stolz war sie darauf, dass es derzeit keine Wartelisten bei der Kinderbetreuung vor Ort gebe. Gut angelaufen sei auch der betreute Ganztag für Grundschulkinder. Ein gutes Feedback habe es bei der Jugendbefragung gegeben, man versuche Stück für Stück nun die Wunschliste der Jugendlichen abzuarbeiten. Lob gab es hier für die Bücherei Unterhaching, die beim nationalen Leistungsvergleich auf dem 1. Platz gelandet war.

Wegfall von Förderung bringt leider Gebührenerhöhung

Leider keine erfreulichen Nachrichten hatte Bürgermeister Korbinian Rausch für Eltern von Kindergartenkindern im Gepäck. Durch den Wegfall der Förderung der Kindergartenplätze durch den Freistaat sei eine moderate Erhöhung der Betreuungskosten unvermeidlich. Man versuche besondere Härten zu vermeiden und stehe im engen Austausch mit den Eltern der Kindergärten, informierte Korbinian Rausch weiter. Er kündigte darüber hinaus an, dass die allgemeine Situation am Bahnhof verbessert werde, dazu gehören bessere Abstellflächen für Fahrräder, die Schaffung einer öffentlichen Toilette und eine besseren Beleuchtung. Ein bisschen Geduld sei hier nötig, im nächsten Jahr wolle man diesen Bereich angehen. Keine guten Nachrichten gab es auch für die Anwohner der Bereiche in Unterhaching, die unter der steigenden Zahl der Saatkrähen leiden. Der Gemeinde seien durch die Naturschutzgesetze die Hände gebunden, auch wenn die Sorgen verständlich und nachvollziehbar seien, so der Unterhachinger Rathauschef bedauernd.

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