„Abgerungen”, ein Solo-Theaterstück über Haltungen, Herausforderungen und den mutigen Einsatz für Humanität und Werte, ist am Samstag, 24. Oktober, in der Kirche St. Thomas (Cosimastraße 204) zu sehen.
In „Abgerungen” nimmt ein Schriftsteller, gespielt von Bruno Lehan, den Auftrag an, ein Theaterstück über den Pallottinerpater Richard Henkes zu schreiben. Henkes, ein gebürtiger Westerwälder, starb 1945 im KZ Dachau. Freiwillig begleitete er typhuskranke Mithäftlinge in die Quarantäne, um ihnen Pflege und menschliche Nähe zuteilwerden zu lassen.
Die Beschäftigung mit diesem Lebenseinsatz fordert den Schriftsteller nicht nur heraus, über das eigene Leben neu nachzudenken, sondern berührt und begeistert ihn immer mehr. Wie Henkes ringt auch er selbst immer intensiver um Fragen über Menschlichkeit, Liebe und Wahrheit - und bezieht die Zuschauer in sein Ringen ein.
„Eine existentielle Auseinandersetzung um die rechte Gesinnung und Haltung, eine Suche nach bestärkender Spiritualität, in der sich unweigerlich auch die Zuschauer mit ihrem eigenen Suchen und Ringen wiederfinden”, heißt es in der Ankündigung.
Das Theaterstück beginnt um 19.30 Uhr und dauert ungefähr eine Stunde. Der Eintritt ist frei, für Spenden wird gedankt.